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Am Dienstagnachmittag meldeten mehrere Medien, dass Nico Schlotterbeck (22) vom SC Freiburg Ligakonkurrent Borussia Dortmund eine Zusage bezüglich eines Wechsels im Sommer gegeben habe. Seit Monaten halten sich Gerüchte um einen Wechsel des Nationalspielers zur kommenden Saison. Der BVB scheint weiterhin die besten Chancen zu haben. Eine Zusage gab es laut Schlotterbeck allerdings nicht.
„Ich habe gesagt, ich treffe meine Entscheidung nach der Saison“, so der Freiburger. Bereits Ende März äußerte der Defensivspieler, dass er sich mit einem möglichen Transfer erst nach Saisonende beschäftigen möchte. „Daran hat sich nichts geändert“, sagte der 22-Jährige nach dem 3:1-Erfolg seiner Mannschaft gegen den Hamburger SV bei „Sky“. Der SC Freiburg zog mit dem Sieg über den HSV ins DFB-Pokalfinale ein. Am Mittwoch entscheidet sich im Duell zwischen RB Leipzig und Union Berlin, auf welchen Gegner die Breisgauer in Berlin treffen werden.
Schlotterbeck betonte: „Ich denke heute nur an den SC Freiburg.“ Mit dem SCF kann der gebürtige Waiblinger Mitte Mai zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den DFB-Pokal gewinnen. Auch in der Bundesliga stehen die Freiburger auf einem vielversprechenden Tabellenplatz fünf. „Ich habe mal durchgerechnet: Gewinnen wir ab jetzt fünfmal, sind wir Pokalsieger und Champions League-Teilnehmer, das ist das Ziel. Ich glaube, das kriegen wir hin“, fasste er die Ziele für den Saisonschlussspurt zusammen.
„Ich genieße den Abend und kümmere mich darum, was ich den Jungs heute zu trinken bringe“, sagte der Nationalspieler nach dem Einzug ins Pokalfinale. Bezüglich seiner Zukunft wird sich bis zum Saisonende „nichts“ tun. „Erst dann setze ich mich mit den Freiburger Verantwortlichen zusammen und wir besprechen alles“, so der Innenverteidiger. Nach „kicker“-Informationen hat Schlotterbeck in Freiburg noch einen bis 2023 gültigen Vertrag.
Als Ablöse für den Linksfuß werden 25 Millionen Euro genannt. Neben dem BVB wird er auch mit dem FC Bayern in Verbindung. Der Rekordmeister scheint jedoch die schlechteren Karten zu haben. Borussia Dortmund ist laut der „Bild“ nur bereit, höchstens 20 Millionen Euro nach Freiburg überweisen. Die Borussen möchten Schlotterbeck mit einem Vertrag bis 2027 ausstatten. Bei einem Wechsel wäre er neben Niklas Süle der zweite prominente Neuzugang für das Abwehrzentrum des BVB.
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