Foto: Claudio Villa/Getty Images
Vincenzo Grifo wechselte im Winter auf Leihbasis zum SC Freiburg. Dort weiß der 25-Jährige endlich wieder zu überzeugen. Grifo fühlt sich im Breisgau wohl, wo er bereits von 2015 bis 2017 unter Vertrag stand. Nach seinem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach für sechs Millionen Euro vor der Saison 2017/18, wurde der Offensivspieler nie so richtig glücklich. Auch bei seinem Jugendverein, der TSG 1899 Hoffenheim, welcher er sich im letzten Sommer anschloss, konnte er sich in der Hinrunde nicht wirklich durchsetzen. Dennoch soll er im Sommer auf jeden Fall nach Sinsheim zurückkehren.
Alexander Rosen, Direktor Profifußball in Hoffenheim, äußerte sich zuletzt in einem Interview mit der „BILD“ zu der Personalie des Offensivspielers. „Ich stehe mit ihm fast wöchentlich im Austausch. Es gibt aktuell nur Gewinner bei dieser Leihe“, erklärt der 39-Jährige. Die aktuellen Leistungsdaten untermauern das Fazit des Managers. Seit dem Wechsel von Grifo nach Freiburg, erzielte der 25-Jährige drei Tore. Bei vier weiteren Treffern war er als Vorbereiter beteiligt.
Die Gründe des Leihgeschäfts erklärt Rosen wie folgt: „Wir haben klar miteinander besprochen, dass er die Rückrunde in Freiburg nutzen will, um wieder in Top-Form zu kommen, sodass er ab dem Sommer bei uns voll angreifen kann. Dieser Plan geht wunderbar auf.“ Doch die starken Leistungen des Deutsch-Italieners bleiben auch anderen Vereinen nicht verborgen. In England sollen gleich mehrere Klubs Interesse bekunden.
Nach Informationen des Online-Portal „TeamTalk“ haben Everton, Bournemouth, Watford und Southampton den 25-Jährigen ins Visier genommen. Bei letztgenanntem Verein ist Ralph Hasenhüttl als Trainer tätig, der Grifo noch aus der Bundesliga kennt. Der Österreicher kämpft mit seinem Team um den Klassenerhalt. Die drei weiteren Klubs sind im Mittelfeld der Tabelle zu finden. Lediglich der FC Everton konnte sich zuletzt auch für das internationale Geschäft qualifizieren.
In Hoffenheim hat ab Sommer zudem Alfred Schreuder das Traineramt in Hoffenheim inne. Gut möglich, dass Vincenzo Grifo sich zunächst unter einem neuen Trainer beweisen möchte. Daher gilt ein Wechsel wohl als sehr unwahrscheinlich.
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