SV Werder Bremen

Abgänge drohen – Schwierige Aufgaben für Werder Bremens Verantwortliche

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Nach dem jüngsten 2:0 Erfolg über Arminia Bielefeld steht Werder Bremen auf dem 12. Platz tabellarisch sicher da. Doch trotz des voraussichtlichen Klassenerhalts plagen die Norddeutschen weiterhin starke finanzielle Sorgen. Besonders problematisch wird dies, wenn man sich die kommenden auslaufenden Spielerverträge anschaut.

Mehrere Leistungsträger mit auslaufendem Arbeitspapier 2022

Vor allem seit Beginn der Pandemie ist die finanzielle Situation an der Weser stark angespannt. Für das Geschäftsjahr 2018/2019 bilanziert man einen Rekordverlust von 23 Millionen Euro. Dazu kommen nun noch zahlreiche Spielerverträge, welche im kommenden oder darauffolgenden Sommer auslaufen. Genau gemeint sind damit unter Anderem Ludwig Augustinsson, Jiri Pavlenka, Milot Rashica, Marco Friedl, Yuya Osako, Milos Veljkovic und Kevin Möhwald (alle bis 2022). Dazu kommen mit Kapitän Niklas Moisander, dem Dienstältesten Theodor Gebre-Selassie sowie Davie Selke noch drei Spieler mit Kontrakt bis Juli 2021.
Sportdirektor Frank Baumann betonte unlängst, dass man sich intensiv damit beschäftige, jedoch nur mit „dem ein oder anderen“ verlängern werde.

Auch ablösefreie Abgänge denkbar

Auch wenn Akteure wie Augustinsson oder Rashica bereits mehrfach mit einem Wechsel in Verbindung gebracht wurden, ist auch ein Verbleib in Bremen bis zum Vertragsende vorstellbar. „Das ist nicht das Wunschszenario, kann aber mal Sinn ergeben, wenn ein Spieler so wichtig ist, dass der Erfolg mit ihm wahrscheinlicher ist“, so Baumann.
Einige Spieler wird Werder jedoch dennoch abgeben müssen. Damit man dann jedoch weiterhin einen erstligareifen Kader hat, müssten neue Spieler her. Hierbei wird man sich vor allem auf ablösefreie Transfers sowie Leihen beschränken müssen. Mit den Verliehenen Johannes Eggestein (Linzer ASK) sowie Benjamin Goller (Karlsruher SC) kommen zumindest schonmal zwei vielversprechende Spieler im Sommer zurück.

Auf die Verantwortlichen in Bremen kommt also viel Arbeit zu. Sportlich geht es für die Werderaner noch darum, den Klassenerhalt auch rechnerisch klar zu machen. Am kommenden Samstag reist hierzu der Rekordmeister aus München an die Weser (15:30 Uhr).

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