Foto: Frack Fife/AFP/Getty Images
Mit seiner Aussage bei der Vorstellung des neuen Cheftrainers Florian Kohfeldt geriert Frank Baumann, Sportvorstand des SV Werder Bremen, ins Kreuzfeuer. Seinerzeit berichtete Baumann, dass „man sagen kann, dass bessere Trainer für unsere Situation interessant gewesen wären.“ Bereits kurze Zeit später revidierte der Funktionär seine Aussage und fügte hinzu, dass er sich unglücklich ausgedrückt hätte und Kohfeldt nicht schwächen wolle. Steckt womöglich doch mehr hinter der Aussage?
Baumann will sich nicht festlegen, dass Kohfeldt auch bis zum Saisonende das Team trainiert. „Mindestens bis zur Winterpause“, antwortete der 51-Jährige auf die Frage, wie lange Kohfeldt denn den Posten als Cheftrainer bekleiden wird. Demnach wollte Werder bereits nach der Entlassung von Alexander Nouri eine „große“ Lösung präsentieren. Dabei hatten die Verantwortlichen zwei Kandidaten im Kopf: Thomas Tuchel und Lucien Favre. Bei beiden fragte Baumann an, jedoch waren beide aktuell nicht zu bekommen. Erstgenannter sieht sich eher bei einem Top-Klub, wie zum Beispiel dem FC Bayern München.
Favre hingegen könnte bereits im Winter zum Thema werden. Nach der Vizemeisterschaft im vergangenen Jahr steckt der Ex-Gladbach-Trainer mitten im Abstiegskampf und rangiert mit OGC Nizza aktuell auf dem 15. Tabellenplatz. Sein Vertrag an der Côte d’Azur läuft noch bis 2019. Der Schweizer hat bereits Erfahrung mit dem Abstiegskampf und übernahm Borussia Mönchengladbach seinerzeit in einer schweren Situation. Bekanntlich führte er die Fohlenelf zurück nach Europa – das, was man sich in Bremen so sehr wünscht.
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