Foto: Imago Images
In der Vorsaison, in der bei Werder Bremen durch die Bank weg stark verbesserungswürdige Leistungen gezeigt wurden, war Marco Friedl einer der Spieler, die mit am meisten Kritik einstecken mussten. Unberührt haben ihn die teils forschen Äußerungen nicht gelassen.
Nachdem sich Marco Friedl in der letzten Saison aus der Reservistenrolle in die Stammelf von Werder Bremen vorgekämpft hatte, waren viele davon überzeugt, dass der Österreicher den nächsten Entwicklungsschritt gehen wird. Wegen vieler Verletzten musste Friedl am Osterdeich sofort funktionieren, und scheiterte ein ums andere Mal. Dementsprechend regnete es Kritik.
„Die Kritik war groß, das hat mich getroffen und ich hatte damit zu kämpfen“, gibt der Verteidiger während einer Medienrunde am Mittwoch unumwunden zu. Unterstützung gab es allerdings vom Trainerteam, auch er selbst habe seine Lehren aus der heiklen Situation gezogen – „und wollte ein anderes Gesicht auf dem Platz zeigen“.
In einem Testspiel vergangene Woche gegen Griechenland (2:1) gab Friedl außerdem sein Debüt für die österreichische Nationalmannschaft. „Es war mein Kindheitstraum und ich habe lange darauf hingearbeitet. Meine Familie weiß, wie wichtig mir das ist und hat mich immer unterstützt“, schwärmt der 22-Jährige, der das Debüt-Trikot seinem Opa schenken wird.
Nach der Länderspielpause geht am Wochenende der Spielbetrieb in der Bundesliga weiter. Werder gastiert Samstagnachmittag (15.30 Uhr) beim SC Freiburg, der nach den ersten drei Spieltagen zwei Punkte weniger auf dem Konto hat als die Grün-Weißen.
„Ich will noch mehr erreichen, der Mannschaft weiterhin helfen und habe natürlich Ziele. Mein Selbstvertrauen ist sicherlich größer als im vergangenen Jahr“, freut sich Friedl auf den Bundesliga-Restart. „Egal wie alt du bist, wenn du in der Abwehr spielst, musst du viel reden, Kommandos geben und dich mit den Mitspielern abstimmen. Diese Verantwortung will ich annehmen und immer mehr umsetzen.“
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