SV Werder Bremen

Verlässt Luca Caldirola den SV Werder Bremen im Winter?

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Innenverteidiger Luca Caldirola wechselte 2013 aus der italienischen Serie A zum SV Werder Bremen. In seiner ersten Saison absolvierte er fast alle Partien für die Grün-Weißen. Aktuell spielt der Italiener allerdings in den Planungen von Trainer Nouri keine Rolle. Lediglich gegen den VfL Wolfsburg bekam er in dieser Saison eine Chance, sich zu beweisen. Nun machen Gerüchte über einen möglichen Abgang im Winter die Runde.

Bereits Ende August hatte Caldirola öffentlich darüber gesprochen, dass ein Wechsel denkbar sei, wenn sich seine Situation nicht verändert. Bereits in der vergangenen Saison kam Caldirola unter Alexander Nouri kaum zum Zug. Zwar musste Caldirola mit einem Mittelfußbruch mehrere Monate verletzungsbedingt pausieren, kommt jedoch unter Alexander Nouri lediglich auf vier Einsätze. Damit ist der Italinier unzufrieden.

Caldirola: Erst Bank, dann Tribüne

In den ersten acht Bundesliga-Partien saß Caldirola sieben mal über 90 Minuten auf der Bank. Beim Krisengipfel in Köln am vergangenen Sonntag reichte es für den 26-Jährigen nicht einmal mehr für den Kader. Wie Sportchef Frank Baumann dem „Weser-Kurier“ verriet, sei diese Entscheidung aufgrund der Umstellung von einer Dreier- auf Viererkette getroffen worden. So fand sich nämlich auch der sonst gesetzte Miloš Veljkovic lediglich auf der Bank wieder. Baumann macht Caldirola allerdings Mut, dass sich seine Situation schnell ändern könne: “ und dann ändert sich auch die Zufriedenheit. Wichtig ist, was man als Spieler macht, um die Situation zu verbessern. Dass man kämpft“, wird der 41-Jährige zitiert.

Baumann schließt Abschied nicht aus

Dass man in Bremen Caldirola ungern ziehen lässt, machte Baumann bereits im Sommer klar. Ausschließen möchte der ehemalige Mittelfeldakteur einen Wechsel jedoch nicht: „Wenn er im Winter zu uns kommt und sagt, dass er wechseln möchte, dann müssen wir uns zusammensetzen.“ Baumann ergänzt: „Das heißt aber nicht, dass wir ihn auch gehen lassen.“ Fakt ist, dass in den zehn Wochen bis zur Winterpause noch eine Menge passieren kann. Trainer Nouri sitzt nicht mehr so fest im Sattel wie zum Ende der vergangenen Saison. Ein Trainer-Wechsel bei den Norddeutschen ist nicht undenkbar. Unter einem neuen Trainer könnte der 26-jährige Defensivspieler dann auch wieder eine Chance erhalten.

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