Foto: ERWIN SCHERIAU/APA/AFP via Getty Images
Aufgrund der vielen Verletzungssorgen, die Bundesligist Werder Bremen derzeit hat, durften einige Akteure schon mehrfach in der Bundesliga agieren, die man vorher nicht in der Form erwartet hätte. Romano Schmid wäre auch ein Kandidat dafür gewesen. Aber er ist derzeit an den Wolfsberger AC ausgeliehen. Mit dem „Weser-Kurier“ sprach er über seine Zukunft bei Werder Bremen.
Der Wolfsberger AC gehört zu den diesjährigen Überraschungsteams in Europa. In der österreichischen Liga grüßt man von Platz drei und in der UEFA Europa League überraschte man mit einem Sieg gegen Gladbach und einem Punktgewinn gegen die AS Roma. „Unsere größte Stärke ist, dass wir füreinander spielen“, lobt Romano Schmid sein Team.
Der 19-Jährige hat einen Anteil an dem Erfolg des österreichischen Teams. Vor allem gegen Bundesligist Gladbach konnte er international auf sich aufmerksam machen. Das empfindet der Youngster selber auch so. Seine aktuellen Leistungen betitel er als „sehr gut“.
Verbessern will er ist in Zukunft noch beim Torabschluss. Da hapert es laut ihm noch. „Vor dem Tor bin ich zurzeit noch nicht so cool“, bemängelt er selber. Bis zu seiner geplanten Rückkehr nach Bremen soll sich auch das verbessern. Denn Schmid ist nur bis Saisonende in Österreich. So lautet zumindest die aktuelle Vereinbarung. Danach soll er bei den Profis von Werder Bremen Anschluss finden.
Kontakt gibt es regelmäßig zu Clemens Fritz. Der ehemalige Nationalspieler ist bei Werder für die Betreuung der Leihspieler verantwortlich. Für Schmid wäre es ein Wunschszenario in der kommenden Saison für Bremen zu spielen. „Ich schaue fast jedes Spiel“, versichert der 19-Jährige. Ihn begeistern vor allem die Atmosphäre im Stadion und in der gesamten Stadt.
Davon, dass sich seine Wunschpläne auch erfüllen, ist er überzeugt. „Wenn ich weiter so spiele, werde ich auf Dauer meine Chance bekommen“, zeigt sich Schmid selbstsicher. Die aktuelle Saison könnte sein Durchbruch werden. Der Leih-Wechsel scheint genau der richtige Schritt gewesen zu sein. Bestätigt Schmid den Trend auch im weiteren Verlauf der Spielzeit, dürfte er in der nächsten Saison eine ernsthafte Kaderoption darstellen.
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