Foto: Oliver Hardt/Bongarts/Getty Images
Die Verletztenmisere beim SV Werder Bremen nimmt kein Ende. Kaum sind Phillip Bargfrede und Milot Rashica zurückgekehrt, muss Trainer Florian Kohfeldt die nächste Hiobsbotschaft hinnehmen. Niclas Füllkrug zog sich im Training einen Kreuzband- und Außenmeniskusriss am linken Knie zu und fällt somit mehrere Monate aus.
Das Lazarett des viermaligen deutschen Meisters umfasst mittlerweile zehn Spieler. Füllkrug war zu Saisonbeginn zusammen mit Yuya Osako die wichtigste Personalie in der Offensive der Bremer, konnte zwei Treffer beisteuern. Gegen die favorisierten Leipziger fehlen nun beide. „Es ist der absolute wort case“, äußerte sich Kohfeldt zu der Verletzung von Füllkrug auf der vereinseigenen Webseite. Der Mittelstürmer wechselte zu Saisonbeginn für 6,5 Millionen Euro von Zweitligist Hannover 96 an die Weser, war damit der teuerste Neuzugang in der vergangenen Transferperiode.
Zuletzt hinterfragten viele Menschen, warum sich so viele Spieler bei den Grün-Weißen verletzen. Kohfeldt äußerte sich diesbezüglich in einer Pressekonferenz und gab an „alles auf den Kopf gestellt“ zu haben. Auffälliges habe man dabei aber nicht gefunden. Auch der Rat externer Experten könne kein Muster bei den Verletzungen erkennen, so der 36-jährige Übungsleiter.
Eine gute Nachricht gibt es für die Anhänger dann doch: Maximilian Eggestein konnte wieder komplett am Mannschaftstraining teilnehmen. Einem Einsatz im Spiel gegen RB Leipzig steht damit wohl nichts mehr im Wege. Zuletzt fiel der 22-Jährige wegen Rückenproblemen aus.
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