Foto: Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images
Die TSG 1899 Hoffenheim wartet weiterhin auf den ersten Sieg im neuen Jahr. Fünf Spiele in Folge konnte die Mannschaft keinen Dreier einfahren. In der Tabelle verliert man dadurch mittlerweile den Anschluss an die oberen Regionen und findet sich folglich im Mittelfeld der Liga wieder. Jedoch sind dies derzeit nicht die einzigen Probleme der Sinsheimer. Zuletzt berichtete die „BILD“ von einem Zerwürfnis zwischen der Mannschaft und dem Trainer Julian Nagelsmann. Nach dem Unentschieden gegen Hertha BSC äußerten sich Spieler und Coach nun zu der Berichterstattung.
Der Trainer der Hoffenheimer räumt zwar ein, dass ein Spieler „auch mal seine Unzufriedenheit äußern darf“, dementiert jedoch tiefere Probleme. „Man hat heute gesehen, dass da kein Bruch ist und auch kein Riss“, so der Fussballlehrer. Ähnlich äußert sich auch Kevin Vogt, der die Mannschaft am Samstag als Kapitän auf das Feld führte. Den Artikel der „Bild“ bezeichnet der 26-Jährige als „Lüge“. „Wir stehen hinter Julian und Julian steht hinter uns“, erklärte der Verteidiger im Anschluss an das Spiel.
Trotz der Dementi steht die TSG 1899 Hoffenheim vor einer schwierigen Zukunft. Mark Uth wechselt im Sommer zum FC Schalke 04. Kerem Demirbay hat sich im Spiel gegen die Hertha verletzt. Zudem wird der Mittelfeldspieler mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht. Julian Nagelsmann vermeidet weiterhin ein Bekenntnis zu seinem aktuellen Arbeitgeber und hält somit die Gerüchte um einen Wechsel nach Dortmund oder zum FC Bayern München unnötigerweise am Leben.
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