Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images
Kasim Adams Nuhu kam 2018 als großes Versprechen nach Hoffenheim. Etwaige Verletzungen warfen den Defensiv-Spieler weit zurück. Im letzten Saison-Drittel will er sich für die bevorstehende Rückkehr nach Hoffenheim empfehlen.
Stolze acht Millionen Euro überwies Sportdirektor Alexander Rosen im Sommer 2018 an die Young Boys Bern in die Schweiz. Der damals 23-Jährige sollte auf Anhieb der TSG helfen können. Doch durch mehrere Verletzungen konnte sich Nuhu bisher nicht beweisen. Seine Ablösesumme sieht der Ghanaer bisher selber als nicht gerechtfertigt, wie er im Gespräch mit „TV3“ sagt: „Sie haben mich damals für eine hohe Summe gekauft. Ich konnte den Preis bisher nicht rechtfertigen“.
Seit fast einem Jahr versucht Nuhu in Düsseldorf sein Bundesliga-Profil zu schärfen. Auch hier störte den Innenverteidiger eine frühe Verletzung. Daher kann er „nur“ 14 Pflichtspiel vorweisen aus dieser Spielzeit. „Ich erhielt nicht genug Spielzeit, sodass ich mich für die Leihe nach Düsseldorf entschied. Aber ich habe mich gleich wieder verletzt“, zieht Kasim Adams Nuhu ein ernüchterndes Fazit seiner ersten Jahre in Deutschland. Mit der Fortuna geht es für ihn nun am Samstag gegen den SC Paderborn weiter im Kampf gegen den Abstieg. Mit einem Sieg gegen den Tabellenletzten könnten die Düsseldorfer ein Ausrufezeichen setzen.
In der Heimpartie muss man allerdings auf den sonst so präsenten Support der Anhänger verzichten. Wie alle anderen BL-Spiele findet auch diese Partie ohne Zuschauer statt. „Es ist sehr aufregend wieder zu spielen, aber es schmerzt auch, da Fußball immer besser mit Fans ist“, beschreibt Nuhu seine gemischten Gefühle. Gerade in der Phase um den Klassen-Verbleib hätte man die Unterstützung und den Rückhalt der Heim-Kulisse besonders gebraucht.
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