Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images
Mit dem 2: 1-Auswärtssieg beim FC Bayern München hat die TSG 1899 Hoffenheim eigentlich für positive Gefühle in Sinsheim gesorgt. Sportdirektor Alexander Rosen war nach dem Sieg allerdings ziemlich angefressen. Dabei ging es, um den angeblichen Plan Trainer Alfred Schreuder in den kommenden Wochen bereits wieder zu entlassen.
Im Anschluss an die Partie beim deutschen Rekordmeister war Sportdirektor Alexander Rosen alles andere als gut gelaunt. Denn der 40-Jährige musste sich erneut mit der Frage um seinen Trainer Alfred Schreuder plagen. Denn die Hoffenheimer hatten bisher eine alles andere als glückliche Saison.
Der Sieg gegen den FCB war das einzige wirkliche Highlight der Sinsheimer. Doch trotz des bisherigen Saisonverlaufs ist der neue Trainer Alfred Schreuder in Hoffenheim unumstritten. In den letzten Wochen wurde in den nationalen Medien bereits über das Ende von Schreuder spekuliert. Dabei war der Niederländer erst zu dieser Saison aus Amsterdam nach Hoffenheim gewechselt.
Diese kritischen Fragen zu dem Coach der TSG brachten Rosen nach der Partie am Samstag auf die Palme. „Das macht mich auch in so einem Moment nachdenklich“, beschrieb er seine Gefühlslage. Denn eigentlich hätte er sich gerne über den Triumph beim Rekordmeister gefreut. Doch das blieb ihm durch die „Trainer-Frage“ verwehrt.
Im Weiteren wurde der Sportdirektor noch deutlicher: „Ich frage mich, ob ich da noch mitmachen will. Ich kapiere das nicht“. Die Auseinandersetzung mit den kritischen Stimmen zu seinem gewählten Trainer Schreuder lassen ihn nicht kalt. Die Art und Weise wie der Trainer und damit verbunden natürlich auch der Sportchef angegriffen werden, macht ihn wütend. Schuld an der Thematik sei „irgendein Schmierfink“, der etwas „raushaut“. Dass dadurch sämtliche Medien ihn selbst nach dem Bayern-Sieg dazu befragten, sorgte für Unverständnis.
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