Foto: Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images
Mit Kevin Akpoguma und Justin Hoogma verließen bereits zwei Innenverteidiger in diesem Winter auf Leihbasis die TSG 1899 Hoffenheim. Im Gegenzug kam zwar der Brasilianer Ribeiro neu in die Mannschaft, dennoch war eigentlich nicht zu erwarten, dass Hoffenheim kurz vor dem Transferschluss noch einen weiteren Innenverteidiger abgibt. Dies könnte nun aber der Fall sein. Wie das norwegische Portal „tv2“ berichtet, will der Premier-League-Verein FC Fulham Nordtveit unbedingt noch verpflichten wollen.
In Hoffenheim kam Havard Nordtveit nicht mehr auf regelmäßige Einsätze. Grundsätzlich konnte er für die TSG nie an seine besten Zeiten in der Bundesliga bei Borussia Mönchengladbach anknüpfen. Er war zwar in der Hinrunde auch immer wieder mal verletzt, gesetzt war er aber selbst wenn er fit war nicht. Deshalb wäre die TSG grundsätzlich wohl auch zu diesem späten Zeitpunkt der Wintertransferphase dazu bereit, den Norweger abzugeben. Das liegt unter anderem auch daran, dass selbst bei seinem Abgang immer noch sechs Innenverteidiger im Kader stünden. Trotz der Dreierkette wäre also jede Position noch doppelt besetzt. Zudem ist Hoffenheim nicht mehr im Pokal oder im europäischen Wettbewerb vertreten, weshalb der Kader nicht mehr so breit aufgestellt sein muss wie noch in der Hinrunde.
All dies hat den FC Fulham auf den Plan gerufen. Fulham hat eine sehr wacklige Defensive, kassierte in 24 Premier-League-Spielen insgesamt 53 Gegentore und stellt somit die schlechteste Abwehr der gesamten Liga. Kein Wunder also, dass die Defensive nochmal verstärkt werden soll. Havard Nordtveit wäre sofort ein Mann für die Startelf. Ein kompletter Neuling wäre er in der Premier League zudem auch nicht, weil er bereits in der Saison 2016/2017 für den englischen Verein West Ham United auflief. Dementsprechend könnte er für Fulham eine Soforthilfe darstellen. Nordtveits Marktwert beträgt vier Millionen Euro, sein Vertrag läuft noch bis 2022. Dennoch ließe ihn Hoffenheim sicherlich für eine Ablösesumme in Höhe von maximal fünf Millionen Euro ziehen.
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