Foto: Frederic Scheidemann/Getty Images
Am 33. Spieltag kommt es zum Duell zwischen der TSG 1899 Hoffenheim und Bayer 04 Leverkusen. Zwei Spieltage vor Schluss möchte Leverkusen es Borussia Dortmund gleich machen und sich frühzeitig für die Champions League qualifizieren. Für die TSG ist ein Sieg fast schon Pflicht, um noch Hoffnungen auf das europäische Geschäft zu bewahren.
Die TSG Hoffenheim durchlebt eine Saison von Höhen und Tiefen und ist seit sieben Spielen sieglos. Dabei konnten die Kraichgauer nur drei Punkte einfahren und sind nur noch auf Conference League-Kurs. Mehr wäre wohl drin gewesen. Die Mannschaft ist jedoch mutig: Sie konnte schon zehnmal nach einem Rückstand punkten – Liga-Bestwert. Den letzten Sieg gegen Bayer 04 Leverkusen gab es jedoch im Februar 2020.
Bayer 04 Leverkusen kann mit einem Sieg das Champions League-Ticket lösen. Nach einer starken Rückrunde (neun Siege, drei Remis & drei Niederlagen), sowie einem neuen Vereinsrekord für die meisten Auswärtstore in einer Saison (37), kann die Werkself zufrieden sein. Von den letzten fünf Spielen konnten die Rheinländer drei für sich entscheiden, somit soll gegen Hoffenheim ein dritter Sieg in Folge her. Fun fact: Vor seinem Wechsel zu Leverkusen war Trainer Seoane bei der TSG 1899 Hoffenheim im Gespräch.
Für Richards (Oberschenkelverletzung), Bicakcic (Aufbautraining) und Hübner (Rückenprobleme) ist die Saison wohl gelaufen. Ansonsten muss Hoffenheim weiter ohne Nordtveit (Oberschenkelverletzung) und John (Schulter-OP) auskommen. Posch (nach 5. Gelbe Karte) kehrt wohl in die Startelf zurück. Auch Grillitsch (nach Innenbandproblemen) ist wieder eine Option. Als System wären ein 4-3-3 oder 4-2-3-1 denkbar.
Bayer Leverkusen muss weiter auf die länger verletzten Wirtz (Kreuzbandriss), Frimpong (Syndesmoseriss), Adli (Sehnenriss im Oberschenkel), Bellarabi (Muskelfaserriss im Oberschenkel) und Fosu-Mensah (Sehnenverletzung im Oberschenkel) verzichten. Demirbay (nach Kapselverletzung am Zeh) ist noch fraglich. Ansonsten hat Trainer Seoane keine Sorgen und auch keinen Bedarf, seine Startformation zu ändern.
TSG Hoffenheim: Baumann – Posch, Vogt, Akpoguma – Kaderabek, Raum – Samassekou, Stiller – Baumgartner – Rutter, Kramaric
Bayer Leverkusen: Hradecky – Kossounou, Tah, Tapsoba, Hincapie – Andrich, Aranguiz – Diaby, Azmoun, Paulinho – Schick
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