Im Anflug auf die deutsche Nationalmannschaft? Deniz Undav (liegend) bejubelt einen seiner 3 Treffer für den VfB Stuttgart beim 5:2 gegen RB Leipzig. Foto: Getty Images
2:5 beim VfB Stuttgart, 3. Niederlage im Jahr 2024 – RB Leipzig droht am Sonntag in der Bundesliga der Verlust des lukrativen 4. Champions-League-Platzes. Borussia Dortmund könnte die „roten Bullen“ bereits mit einem Remis gegen Bochum überholen. Der VfB Stuttgart meldete sich indes beeindruckend zurück.
Erinnern Sie sich noch an den 19. Dezember 2023? Da verabschiedete sich RBL-Idol Emil Forsberg mit einem 1:1 bei Werder Bremen aus der Bundesliga. Der Schwede, der Leipzig 2016 beim 2:0 gegen den Karlsruher SC in die Bundesliga schoss und einige Vereinsrekorde hält, wird zum Red-Bull-Ableger nach New York wechseln.
Seit dem Forsberg-Abschied, und das klingt kurios, hat RB Leipzig keinen einzigen Bundesliga-Punkt mehr geholt. Oder anders: Ohne Emil keine Party!
„Die Roten Bullen“ kamen mit 2 Heim-Niederlagen gegen Eintracht Frankfurt (0:1) und Bayer Leverkusen (2:3) ins neue Jahr und verloren am Samstag mit 2:5 (1:2) in Stuttgart.
Sie kassierten dabei 9 Gegentore.
Ein anderer Emile in der Bundesliga war der Belgier Emile Mpenza. Der für Schalke 04 und den HSV stürmende WM-Teilnehmer von 1998 war bis zum Samstag der belgische Profi in der Bundesliga-Geschichte mit den meisten Toren in einer Saison.
In der Saison 2000/2001 traf er 13-mal.
Nun stellte Leipzigs Rekord-Einkauf Lois Openda mit dem 2:3 diese Tor-Anzahl ein.
Die Stuttgarter feierten den ersten „Dreier“ im Kalenderjahr 2024 – und das in beeindruckender Manier.
Deniz Undav, ein Kandidat für die Sturmreihe in der deutschen Nationalmannschaft, gelang das dritte Tor-Dreierpack eines Stuttgarter Spielers in dieser Saison.
„Das haben wir heute überragend gemacht“, jubelte Undav nach der Partie, „ich bin froh, dass mir drei Tore gelungen sind und ich der Mannschaft helfen konnte.“
Die letzten drei Auswärtsspiele bei den Bayern (0:3), in Mönchengladbach (1:3) und beim VfL Bochum (0:1) verlor die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß allesamt mit jeweils 63 Prozent Ballbesitz. Kurios.
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