Foto: Thomas F. Starke/Bongarts/Getty Images
Stuttgart-Torhüter Gregor Kobel kritisiert Ex-Trainer Tim Walter eindeutig. Grund dafür ist dessen Entscheidung, den Torwart in einer schwierigen Phase für die Mannschaft auf die Bank zu setzen. Unter dem neuen Coach Pellegrino Matarazzo ist Kobel wieder gesetzt.
Im Sommer 2019 kam Gregor Kobel auf Leihbasis von der TSG 1899 Hoffenheim zum VfB. Lange Zeit war der Torwart in Stuttgart gesetzt. Die ersten 15 Spiele in der 2. Bundesliga absolvierte er komplett. Dann nahm Trainer Tim Walter ihn nach dem 1:2 in Sandhausen raus. Aus Kobels Sicht war das unverständlich. „Ich war mit meinen Leistungen zufrieden“, so der 22-Jährige im „kicker“. Das Spiel darauf gewann der VfB mit 3:1, danach gab es zum Jahresabschluss jedoch zwei Unentschieden. Mit 31 Punkten aus 18 Spielen beendete der VfB Stuttgart auf Platz drei das Jahr. Das waren zu wenige Zähler für die eigenen Ansprüche. Stuttgart entließ daraufhin Tim Walter.
Für Kobel war das der Neuanfang. „Es war die Entscheidung des alten Trainers, mich rauszunehmen. Aber jetzt gibt es einen neuen Trainer, ein neues Kapitel“, so der Torwart weiter im „kicker“. Er sieht auch das Positive in seiner zwischenzeitlichen Degradierung. „Ich bin noch jung. Das sind Erfahrungen, die mich weiterbringen.“ Nichtsdestotrotz ist er mit der damaligen Entscheidung von Walter weiterhin nicht einverstanden. „So eine Entscheidung bringt Unruhe. Das muss man nicht nicht schönreden.“ Jetzt muss er aber vorerst nicht um seinen Stammplatz bangen. Im Pokal durfte sein Konkurrent Fabian Bredlow absprachengemäß ran, patzte aber bei beiden Gegentoren bei der 1:2-Niederlage in Leverkusen. Kobel dürfte somit noch mehr als vorher der unumstrittene Stammtorhüter sein.
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