Lorenz Assignon: VfB hat einen neuen Rechtsverteidiger verpflichtet. Foto: Julian Finney/Getty Images
Assignon unterschrieb beim VfB einen Vertrag bis 2029. Der Franzose galt seit längerem als Wunschkandidat für die rechte, defensive Außenbahn, kann aber auch im rechten Mittelfeld spielen. Die Stuttgarter einigten sich nach intensiven Verhandlungen mit Stade Rennes. Der DFB-Pokalsieger überweist zwischen elf bis 13 Millionen Euro zuzüglich möglicher Boni nach Frankreich. Mehr als ursprünglich geplant: Die Schwaben wollten maximal zehn Millionen Euro bieten. Zudem sicherte sich Rennes eine Weiterverkaufsbeteiligung.
Assignon wusste in der abgelaufenen Saison jedoch zu überzeugen ‒ obwohl Rennes in der Ligue 1 nur Zwölfter wurde. In 34 Pflichtspielen erzielte er vier Tore und bereitete fünf weitere vor. Der Außenbahnspieler passe „mit seinen fußballerischen Fähigkeiten und seiner Dynamik sehr gut zu unserer Spielphilosophie“, sagte Sportdirektor Christian Gentner. „Er hat in den vergangenen Jahren seine Qualitäten in der Ligue 1 und in der Premier League unter Beweis gestellt und wichtige Erfahrungen gesammelt.“
Der Spieler selbst habe „mehrere Spiele am TV angeschaut und mag die Spielweise des Teams.“ Assignon kann sowohl in einem System mit Vierer- als auch mit Dreierkette agieren. Seine Verpflichtung wird die Hierarchie auf der Rechtsverteidigerposition in Stuttgart verschieben. Der Neuzugang dürfte als Stammspieler in die Saison gehen und frischen Wind auf der rechten Seite bringen ‒ sein Vertreter Leonidas Stergiou fällt verletzungsbedingt noch mehrere Wochen aus.
Dahinter könnte es in der Hackordnung zu einem Abgang kommen. Die Verträge von Josha Vagnoman und Pascal Stenzel laufen 2026 aus. Beide Spieler könnten den VfB im kommenden Sommer verlassen. Vor allem Letzterer steht vor einem Wechsel: Wie „Sky“ berichtet, liegen Vertragsgespräche bei Vagnoman komplett auf Eis. Medienberichten zufolge sind Premier-League-Klubs am 24-Jährigen interessiert.
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