STUTTGART, GERMANY - OCTOBER 29: Benjamin Pavard of Stuttgart controls the ball during the Bundesliga match between VfB Stuttgart and Sport-Club Freiburg at Mercedes-Benz Arena on October 29, 2017 in Stuttgart, Germany. (Photo by Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)
Das sportliche Leben von Benjamin Pavard könnte zur Zeit nicht besser verlaufen. Im Dress des VfB absolvierte der Innenverteidiger bislang jedes Bundesliga-Spiel und erzielte einen Treffer gegen den SC Freiburg. Didier Dechamps nominierte den Stuttgarter aufgrund guter Leistungen für die Länderspiele gegen Wales und Deutschland. In beiden Partien wurde Pavard auf der Position des rechten Verteidigers eingewechselt.
Bereits im Sommer rankten sich Spekulationen um einen möglichen Wechsel zu RB Leipzig. Damals dementierte Trainer Ralph Hasenhüttl das angebliche Interesse. „Ich habe das auch gelesen. Aber so viel ich vom Sportdirektor und von mir gehört habe, ist das kein Thema.“ Gut möglich, dass sich die Meinung des Österreichers geändert hat. Der Spieler selbst hat seine persönliche Entwicklung bemerkt und in einem Interview mit der „Stuttgarter Zeitung“ erklärt. „Ich habe viel an mir gearbeitet und bin zu einem Mann gereift“, so der Franzose. Lief er anfangs als rechter Verteidiger, so folgte im Laufe der Zeit der Wechsel in die zentrale Abwehrposition. Seinem Spiel kam der Positionswechsel zu Gute. „In der zentralen Innenverteidigung trage ich schließlich noch mehr Verantwortung.“
Verläuft die Entwicklung des Stuttgarter Verteidigers weiterhin rasant, werden Angebote großer Klubs folgen. Während der Übertragung des Länderspiels zwischen Deutschland und Frankreich, auf dem Sender „SFR Sport“, verriert der französische Sportjournalist Loic Tanzi, dass Borussia Dortmund und der FC Bayern München Interesse an Benjamin Pavard zeigen. Michael Reschke rechnet bereits jetzt mit einem baldigen Abgang. „Es wird eine Herausforderung sein, ihn langfristig in Stuttgart zu halten. Aber wir suchen Lösungen“, so der ehemalige Kaderplaner des FC Bayern. Vielleicht verliert er zeitnah einen seinen besten Spieler an seinen ehemaligen Arbeitgeber.
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