VfB Stuttgart

Zeichen auf Carlos Mané Verbleib stehen gut

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Die Leidenszeit von Carlos Mané beim VfB Stuttgart erstreckt sich bereits sehr lange. Seit über 14 Monaten stand der Portugiese nach zwei schweren Verletzungen nicht mehr für die Schwaben auf dem Rasen. Zum Saisonende läuft sein Leihvertrag am Neckar aus, bei der vom Verein angestrebten Leihverlängerung scheint es nun Fortschritte zu geben.

Manés Wunsch: „Noch ein weiteres Jahr beim VfB bleiben.“

Wie sehr man die verdienste des flinken Flügelspielers in Stuttgart schätzt ist längst kein Geheimnis mehr. Beim vorübergehenden Aufenthalt des VfB in Liga 2 wusste der 24-Jährige stets durch beeindruckendes Offensivspiel zu überzeugen. Mané, der im Sommer 2016 für zwei Jahre von Sporting CP augeliehen wurde, hinterlies sogar so enormen Eindruck, dass Sportdirektor Michael Reschke den Angreifer auch nach karrieregefährdenden Verletzungen längerfristig binden will: „Grundsätzlich können wir uns es schon vorstellen, nochmal eine Leihe anzustreben. Allerdings ist das ein Abwägungsprozess zwischen Realität und Illusion.“ Wichtig sei dabei vorallem „welche finanzielle Position Sporting Lissabon einnimmt.“

Lange sah es danach aus, dass die Vorstellungen der beiden Seiten zu weit auseinader liegen. Nun könnte es im Fall Mané eine Wendung geben. Dessen Berater Dieter Hoeneß bestätigte nämlich gegenüber Bild: „Der Wunsch von Carlos ist, noch ein weiteres Jahr beim VfB zu bleiben.“

Verlängerung der Leihe mit anschließender Kaufoption angestrebt

Zwar stellen sich die Verhandlungen mit dem sich im Chaos befindlichen Klub aus Portugals Hauptstadt kompliziert dar, doch ein erfolgreicher Abschluss scheint am Horizont. Denn auch nach Kicker-Informationen befindet man sich bezüglich einer Verlängerung auf einem guten Weg. Demnach könnten sich die Konditionen auf eine Verlängerung der Leihe um ein weiteres Jahr mit zusätzlicher Kaufoption im einstelligen Bereich belaufen. Im vorherigen Leihvertrag war selbige noch bei ca. 15 Millionen Euro beziffert. Nach Knorpelschaden, Sehnenriss und über 400 Tagen Zwangspause ist jene Summe aber nur noch reine Utopie.

Mit einem den Umständen entsprechend angepassten Vertragswerk dürften sich an der Mercedes-Straße alle Beteiligten zufrieden geben. Neben der offensichtlichen Risikominimierung könnten Mané und der VfB, die in der schweren Zeit auch über das Sportliche hinaus eine besondere Beziehung entwickelt haben, ihre Zusammenarbeit weiter fortsetzen.

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