Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images
Nachdem Trainer Oliver Glasner zwischenzeitlich bereits mächtig in die Kritik geraten war, scheint der VfL Wolfsburg seine Form wiedergefunden zu haben. Der 3:2-Erfolg bei der TSG Hoffenheim bedeutete den zweiten Dreier aus den letzten drei Partien sowie das Vorrücken in die obere Tabellenhälfte.
Nach dem misslungenen Auftakt in die Rückrunde, als es sowohl in Köln als auch gegen die Hertha schmerzhafte Niederlagen setzte, melden sich die Wölfe offenbar zurück im Kampf um Europa. Sieben Punkte fuhren die Niedersachsen aus den letzten drei Begegnungen ein, was auch Trainer Glasner vorerst aus der Kritik nahm. Seine erste Krise an der Seitenlinie des VfL scheint der Österreicher somit überstanden zu haben.
Dies hielt ihn indes nicht davon ab, selbst Kritik an der negativen Stimmungslage in den vergangenen Wochen zu üben: „Es hat sich ein bisschen so angefühlt, als wären wir schon seit sieben oder acht Runden auf dem Abstiegsplatz“, sagte der 45-Jährige gegenüber BILD. „Gefühlt war es viel schlechter, als zumindest die Zahlen aussehen.“
Bereits im Vorfeld der Partie hatte Glasner mit ähnlichen Aussagen für Aufsehen gesorgt. Die angepeilte Qualifikation für den internationalen Wettbewerb sei demnach „keine klare Selbstverständlichkeit“. Seine Behauptung untermauerte der Cheftrainer, indem er die Wolfsburger Historie heranzog. „Der VfL spielt jetzt die 23. Saison in der Bundesliga. Und hat sich insgesamt sechs Mal für Europa qualifiziert“, konstatierte der Trainer.
Dass sich Glasner letztlich auch und insbesondere an diesem Saisonziel messen lassen muss, scheint nichtsdestotrotz gewiss. Den Aussagen des VfL-Trainers attestierte Jörg Schmadtke nur bedingt Bedeutsamkeit. „Der eine fängt an zu rechnen, der andere fängt an, die Vergangenheit zu Rate zu ziehen“, erklärte der Geschäftsführer Sport. „De facto sind wir vier Punkte hinter dem, was wir im letzten Jahr hingebogen haben.“
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