VfL Wolfsburg

Trotz „Endspiel“-Pleite: Wolfsburg-Coach Simonis bleibt im Amt

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Nach dem Pokalaus gegen Kiel musste der VfL Wolfsburg am Sonntagabend gegen Hoffenheim die zweite bittere Klatsche der Woche hinnehmen. Trotz der sechsten Niederlage in sieben Pflichtspielen bleibt Paul Simonis vorerst Trainer des Bundesligisten.

Simonis wird vorerst nicht entlassen

Obwohl der VfL in Führung ging und durch Mohamed Amoura zwei Tore erzielte, ging er am letztlich leer aus. „Ich glaube, dass wir eine gute Leistung gebracht und unverdient verloren haben heute“, sagte Simonis nach Abpfiff der Partie gegen die TSG Hoffenheim. Seine Mannschaft habe sich im Defensivverhalten nicht an Vorgaben gehalten und „nicht erwachsen verteidigt.“ Vor allem in der letzten halben Stunde mangelte es an Ideen.

„Das ist schade, weil wir ansonsten ein gutes Spiel gemacht haben“, so der Trainer. Der Niederländer war entsprechend niedergeschlagen und stand am Spielende regungslos an der Seitenlinie. Die Wölfe haben seit Januar kein Heimspiel mehr gewonnen. Durch die Niederlage im vermeintlichen „Endspiel“ gegen die TSG rutschen die Niedersachsen immer tiefer in die Krise. Trotzdem wird Simonis auch am kommenden Bundesliga-Spieltag auf der Bank sitzen.

VfL-Sportdirektor Sebastian Schindzielorz stärkte dem angezählten Coach bei „DAZN“ den Rücken. „Das Ergebnis ist enttäuschend, aber wir werden gemeinsam in das nächste Spiel gehen“, sagte der 46-Jährige. Sein Motto in dieser schwierigen Situation: „Eng zusammenrücken, hart arbeiten.“ Der Druck auf Simonis dürfte jedoch nicht nachlassen. Der VfL Wolfsburg muss in den kommenden Wochen eine Reaktion zeigen.

VfL vor „sehr wichtigem Spiel“ gegen Bremen

Am Freitag trifft der Tabellenzwölfte auf Werder Bremen. „Wir haben ein sehr wichtiges Spiel vor der Brust. Da wollen wir alle Kräfte bündeln“, sagte Sportdirektor Schidzielorz. Ein kämpferischer Auftritt gegen Hoffenheim gibt Hoffnung, auch wenn die Passivität wohl den Strich durch die Rechnung machte. Droht Simonis im Falle einer weiteren Niederlage der Rauswurf? Darüber will er selbst sich keine Gedanken machen. „Das ist nicht meine Entscheidung. Ich fokussiere mich auf meine Arbeit und das Spiel gegen Bremen wird sehr wichtig“, sagte er der „ARD“. Zur Andeutung, es könne das nächste „Endspiel“ sein, wollte er sich aber nicht äußern.

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