Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images
Yunus Malli ist derzeit die Symbolfigur für den Aufschwung des VfL Wolfsburg unter Martin Schmidt. Der Deutsch-Türke weiß in der jüngeren Vergangenheit von sich zu überzeugen. Wie der „kicker“ berichtet, enthält der bis 2021 datierte Vertrag des Offensivspielers allerdings eine Ausstiegsklausel. Auch Interessenten soll es in der Vergangenheit bereits gegeben haben.
Unter der Regie des neuen Trainers Martin Schmidt, den Malli bereits aus Mainzer Zeiten kennt, läuft es für ihn herrvorragend. In den vergangenen vier Partien gelangen dem 25-Jährigen vier Treffer und eine Vorlage. Die Wölfe konnten sich nach anfänglichen Schwierigkeiten und der folgerichtigen Entlassung von Andries Jonker aus dem Tabellenkeller herauskämpfen. Derzeit belegen sie den elften Tabellenrang. Wenn Malli beim VfL Wolfsburg weiter zu Höchstleistungen aufläuft, darf zumindest hinterfragt werden, ob er auch langfristig in der Autostadt bleibt.
Als der offensive Mittelfeldspieler im Winter 2016 zum DFB-Pokalsieger von 2015 wechselte, hatte er sich versprochen, zeitnah internatioal auflaufen zu können. In der vergangenen Saison stand der VfL jedoch kurz vor dem Abstieg. Nur durch die Relegation konnte man sich noch in Deutschlands höchster Spielklasse halten.
Bereits im vergangenen Sommer sollen einige türkische und englische Klubs um Malli gebuhlt haben, der erst ein halbes Jahr vorher für rund 12,5 Millionen Euro aus Mainz losgeist wurde. Wie das Fachmagazin in seiner heutigen Printausgabe berichtet, soll das Vertragspapier des 25-Jährigen eine Ausstiegsklausel in Höhe von 45 Millionen Euro beinhalten. Für Klubs aus der englischen Premier League mit Sicherheit keine Unsumme, da bei ihnen das Geld bekanntlich etwas lockerer sitzt. Wenn Malli weiterhin so eine fantastische Form an den Tag legen sollte, dürfte er sich Gedanken um seine sportliche Zukunft machen. Man kann allerdings zunächst davon ausgehen, dass der Mittelfeldspieler die Entwicklung des Vereins abwarten wird.
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