Foto: Lars Baron/Bongarts/Getty Images
Nach langem Hin und Her wechselte Marcel Tisserand im Sommer von Bundesliga-Absteiger FC Ingolstadt zum VfL Wolfsburg. Allerdings spielt der gebürtige Franzose nur auf Leihbasis beim aktuellen Tabellen-14. Nun hat der „kicker“ neue Informationen erhalten.
Tisserands Abgang aus Ingolstadt war nicht so sauber, wie sich das viele erhofft hatten. So betilte FCI-Vorstandschef Peter Jackwerth den Transfer als beschämend. „Ich hoffe, dass ich mit solchen Spielern nie wieder etwas zu tun habe“, rechnete der Funktionär damals mit dem Innenverteidiger ab. Seit dieser Saison spielt Tisserand nun beim VfL Wolfsburg. Aufgrund der Verletzungen von John Anthony Brooks (Muskelfaserriss) und Jeffrey Bruma (freie Gelenkkörper) hatte Tisserand bisher mehr oder weniger einen Stammplatz. So kommt er in der laufenden Bundesliga-Saison auf sieben Einsätze – in denen er bei allen von Beginn an auf dem Platz stand. Lediglich zu Beginn der Saison schlug sich der kongolesische Nationalspieler mit Oberschenkelproblemen herum, weshalb er zwei Partien der „Wölfe“ verpasste.
Nach Informationen des „kicker“ steht nun eine feste Verpflichtung in Kürze bevor. Die vereinbarte Kaufoption soll demnach bei zehn Pflichtspielen greifen. Da Tisserand auch im DFB-Pokal bereits ein Mal aufgelaufen ist, kommt er so auf acht Pflichtspiel-Partien für den VfL Wolfsburg. Bis zur Winterpause stehen noch sieben Spiele aus. Angesichts der Rückkehr von den verletzten John Anthony Brooks und Jeffrey Bruma ist die Konkurrenz in der zentralen Abwehrposition zwar groß, allerdings erwies sich Tisserand zuletzt auch als Option für die linke Abwehrseite. Seine dauerhafte Verpflichtung würde Wolfsburg dem Blatt zufolge neun Millionen Euro kosten, zuzüglich zu der Leihgebühr in Höhe von einer Millionen Euro. Sein Anschlussvertrag würde demnach dann bis 2021 laufen.
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