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Jeder Fußballer träumt von der Teilnahme an einer Weltmeisterschaft. Dieser Gedankengang hat sich auch bei Lucas Alario verfestigt, der bei Bayer Leverkusen allerdings nur eine Nebenrolle einnimmt. Um die Chancen auf seinen Traum zu wahren, denkt der Stürmer über einen Wechsel nach.
Im DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern (2:4) musste Lucas Alario auf der Auswechselbank Platz nehmen – wie so häufig in dieser Saison. Peter Bosz hatte in der Ein-Mann-Sturmspitze auf Kai Havertz gesetzt, nach der Pause kam Kevin Volland ins Spiel. Und Alario? Der Argentinier durfte sich lediglich warm machen und wartete am Ende vergeblich auf seine Einwechslung.
Obwohl er in dieser Saison schon 35 Spiele in allen Wettbewerben mit zwölf Toren absolvierte, zeigt sich Alario laut „kicker“ unzufrieden über sein Schattendasein unter dem Bayerkreuz. Die Anhäufung der absolvierten Partien gerät mit Blick auf lediglich 19 Startelfmandate nämlich noch mal in ein anderes Licht. Verändert sich seine Situation bei Bayer Leverkusen nicht, will der 27-Jährige noch in diesem Sommer einen Wechsel vorantreiben.
Alario sieht seinen Kaderplatz bei der argentinischen Nationalmannschaft gefährdet. Mit der Albiceleste möchte er gerne an der Weltmeisterschaft in Katar 2022 sowie der Copa America im kommenden Jahr teilnehmen. Die Katar-WM dürfte das letzte Fußball-Großereignis sein, an dem Alario seinen Anteil haben könnte.
Der Angreifer hatte in Argentiniens Bestenauswahl im vergangenen November nach drei Jahren Abstinenz sein Comeback gegeben – und das mit durchschlagendem Erfolg. Gegen Deutschland (2:2) und Ecuador (6:1) hatte sich Alario zweimal in die Torschützenliste eingetragen. Zusätzlich bereitete er einen Treffer vor.
Am 6. August spielt der Werksklub sein Rückspiel im Achtelfinale der Europa League gegen die Glasgow Rangers. Nach dem Auswärts-3:1 im Hinspiel ist der Einzug ins Viertelfinale schon so gut wie sicher. Alario droht auch in dem internationalen Wettbewerb ein Bankplatz. Bayer 04 verstehe, dass Alario über einen Wechsel nachdenkt, heißt es. Für lau wird der noch bis 2022 gebundene Angreifer allerdings nicht abgegeben.
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