Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat Bundestrainer Julian Nagelsmann vor den WM-Qualifikationsspielen gegen Luxemburg und Nordirland zu mehr Konstanz in Personal und Taktik aufgerufen. „Die Zeit der Experimente muss endlich vorbei sein“, sagte Matthäus der Sport BILD. „Sowohl in Sachen Taktik wie auch beim Personal. Die Mannschaft muss sich einspielen.“
Auch das Spiel gegen Luxemburg am Freitag in Sinsheim müsse laut Matthäus genutzt werden, um Abläufe zu festigen: „Denn auch gegen schwächere Gegner können Abläufe einstudiert werden.“ Drei Tage später trifft die DFB-Elf in Belfast auf Nordirland. Nagelsmann steht dabei erneut vor erheblichen Personalproblemen. Marc-André ter Stegen, Jamal Musiala, Antonio Rüdiger, Kai Havertz und Tim Kleindienst fallen verletzt aus. Nick Woltemade reiste wegen eines grippalen Infekts verspätet zum Team. Zudem war der Einsatz von Torwart Oliver Baumann kurzzeitig in Gefahr.
In der Systemfrage hat Matthäus eine klare Meinung: Er empfiehlt ein 3-4-2-1 mit zwei Schienenspielern – angelehnt an die erfolgreiche Formation von Bayer Leverkusen unter Xabi Alonso. Klassische Flügelstürmer wie Leroy Sané und Chris Führich kämen derzeit ohnehin selten zum Einsatz. Serge Gnabry habe sich zuletzt mehr zum zentralen Spieler entwickelt und fühle sich auf den Halbpositionen wohler.
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