Stadien, in denen die Nationalmannschaft von Deutschland die höchsten Sieg-Quoten hatte? Es kann nur einen Fußballtempel für das DFB-Team geben und das ist Dortmund. Hier feiert die DFB-Elf das 1:0 gegen Polen am 14. Juni 2006 und den damit verbundenen Sprung ins WM-Achtelfinale. Foto: Lars Baron/Bongarts/Getty Images.
Berlin, Berlin – Seit 1945 spielte Deutschland 26-mal (Freundschaftsspiel gegen die Türkei am 18. November 2023 nicht mit eingerechnet) in der Hauptstadt. Nur in Hamburg (30) und Stuttgart (28) fanden seit Kriegsende mehr Länderspiele statt. Aber in welchem Heim-Stadion ist Deutschland am stärksten? (Quelle: SPORT BILD, Ausgabe 46 / 2023, eigene Recherche)
Wir picken uns Derwall ähm… derweil nur die Stadien heraus, in denen die DFB-Elf seit 1945 mindestens 20-mal spielte. Und sehen, dass die Bilanz in Berlin trotz der bislang 26 Auftritte seit Kriegsende ausbaufähig ist.
Knapp vor der Bundes-Hauptstadt rangiert die Fußball-Hauptstadt. In München trat die DFB-Auswahl 25-mal an, bei 48 Prozent Siegquote und 1,72 Punkten pro Spiel. Legendär: Am 1. September 2001 demütigte England Deutschland im Münchner Olympiastadion mit 5:1 – bis heute ist es die höchste Niederlage vor heimischer Kulisse in einem Pflicht-Länderspiel.
Auch gegen die Türkei vermochte die DFB-Mannschaft in München nicht zu glänzen: 0:0 in der EM-Qualifikation im Oktober 1999. Der unglücklich agierende Bundestrainer „Sir“ Erich Ribbeck philosophierte anschließend: „Es war das erwartet schwere Auswärtsspiel.“
Noch besser lief es in der Stadt, in der der DFB seinen Stammsitz hat: Frankfurt am Main. Im Stadtwald wurden 20 Länderspiele ausgetragen, darunter das von Legenden umrankte 1:0 gegen Polen in der 2. Gruppenphase der Heim-WM 1974, mit dem Deutschland ins Finale einzog.
Hannover war zuletzt 2016 Gastgeber eines DFB-Länderspiels – und das ist eigentlich schade!
Okay, die Dynamik im Westfalenstadion allein konnte die bitterste Heim-Niederlage, 2006 im WM-Halbfinale gegen Italien (0:2 n. V.), auch nicht verhindern.
Aber: In Dortmund lässt sich die Mannschaft mitunter von den Fans tragen, liefert magische Momente.
Siehe das 2:1 gegen Frankreich mit Interims-Manager Rudolf Völler im September 2023 und das unvergessene 1:0 im WM-Vorrundenspiel 2006 gegen Polen.
„Und jetzt… ist es DA!“, brüllte ARD-Reporter Steffen Simon, als Oliver Neuville in der Schlussminute traf – und Deutschland ins Achtelfinale brachte. Für viele bis heute der Gänsehaut-Moment dieser Weltmeisterschaft.
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