PSG-Fans nahmen sich ein "Souvenirs" mit: Der Rasen in München ist beschädigt. Foto: Carl Recine/Getty Images
Nach dem Champions-League-Finale zwischen Paris Saint-Germain und Inter Mailand in der Münchner Allianz Arena wurde der Rasen des Stadions ordentlich in Mitleidenschaft gezogen. Das bevorstehende Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Portugal am Mittwoch sei deshalb aber nicht in gefährdet.
Die Fans von Paris Saint-Germain feierten am Samstagabend euphorischen den erstmaligen Gewinn der Champions League. Dabei stürmten die mitgereisten Anhänger auch den Platz. Der Rasen der Münchner Allianz Arena blieb nicht verschont: In der Wiese klafften teils große Löcher. Auch das Tor an der Nordkurve kam zu Schaden. Die Polizei konnte die PSG-Fans allerdings spätestens an der Strafraumgrenze zurückdrängen und so größere Schäden verhindern.
Während sich andere Stadien, deren Rasen zum Saisonende gestürmt wurde, die Schäden in Ruhe beheben können, ist die Allianz Arena nächste Woche wieder Austragungsort. Am Mittwoch empfängt die DFB-Elf dort Portugal im Nations-League-Halbfinale. Vier Tage später steigt im Münchner Stadion das Finale des Wettbewerbs. Obwohl bis dahin nicht viel Zeit ist, haben die Beschädigungen am Rasen keine Auswirkungen auf die anstehenden Spiele.
„Die beschädigte Fläche wird repariert und neu verlegt. Es besteht somit keine Gefahr für die Durchführung des Spiels am Mittwoch“, sagte Jürgen Muth, der Geschäftsführer der Allianz Arena, bei „Sky“. Wie der Pay-TV-Sender berichtet, drohen PSG dennoch Strafen der UEFA. Aufgrund vieler Pyrotechnik der Fans und der beschädigten Tornetze dürfte den französischen Klub eine höhere Geldstrafe erwarten.
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