Foto: ANDREW MATTHEWS/POOL/AFP via Getty Images
Mesut Özil steht bei Arsenals derzeitigem Trainer, Mikel Arteta, nicht gerade hoch im Kurs. Der spanische Trainer der „Gunners“ setzte Özil nach Wiederanpfiff der Premier League-Saison nicht eine einzige Sekunde ein.
Dass Mikel Arteta freiwillig auf die Dienste des Bestverdieners verzichtet, ist den Klubbossen nur sehr schwer zu vermitteln. Der Ex-Nationalspieler verdient bei Arsenal rund 390.000 Euro in der Woche. Er ist somit Spitzenverdiener und belegt Platz fünf der bestbezahltesten Premier League-Profis.
Arsenal kann es sich eigentlich nicht leisten, einen Spieler seines Formats dauerhaft auf die Bank zu verbannen. Zumal Mesut Özil vorbildlich trainiert. Regelmäßig postet Özil Instagram-Fotos von sich beim Training. Bisher begründete Mikel Arteta Özils Abwesenheit stets mit Verletzungen oder taktischen Umstellungen. In den vergangenen Spielen plagte den Deutsch-Türken angeblich eine Rückenverletzung, weshalb er keinen Platz im Kader fand.
Nun hat Arteta Mesut Özil wieder eine Tür geöffnet. Im Auswärtsspiel bei Aston Villa stellte er Özil einen Platz im Arsenal-Kader in Aussicht. Zumindest machte er deutlich, dass der Deutsche nicht auf dem Abstellgleis steht. „Mesut trainiert gerade, wie jeder andere Spieler auch. Du musst aus 23, 24 Spielern auswählen und das werde ich tun“, so Arteta gegenüber der britischen Tageszeitung „Daily Mirror“.
Der Vertrag des deutschen U-21 Europameisters von 2009 läuft noch bis zum 30. Juni 2021. Özil stellte mehrfach klar, dass er seine Zukunft weiterhin bei den Gunners sieht. Während der Corona-Pause postete er ein Foto von sich im Arsenal Trikot und schrieb darüber: „No matter what…“ (Egal was…). Eine Botschaft, die keine Fragen offen lässt.
Derweil bangt Arteta um die Dienste eines anderen deutschen Weltmeisters. Shkodran Mustafi musste sich im FA-Cup Halbfinalspiel gegen Manchester City auswechseln lassen. Nach einem Kopfballduell ging Mustafi zu Boden und verließ dann mit Achillessehnenbeschwerden den Platz. Arteta hofft auf einen Einsatz des Abwehrspielers im Finale am kommenden Samstag gegen Manchester United.
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