Champions League

Wenn Siege gegen BVB und Juve nichts nützen…

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Das war sie, die historisch-erste Liga-Phase der Champions League – 18 Spiele zeitgleich, lange Zeit ganz viel Spannung, etwa rund um den BVB und Manchester City. Am Ende eines denkwürdigen Mittwochs standen wertlose Siege, u. a. für Dinamo Zagreb und Sturm Graz. Das Portal Fussballdaten.de blickt auf statistische Kuriositäten der 12 ausgeschiedenen Klubs.

Einen „Nichtangriffs-Pakt“ beim Heimspiel gegen PSG hatte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß (42) vorab ausgeschlossen: „Ich wüsste nicht, wie das gehen sollte.“

Eventuelle Befürchtungen, wonach sich die Schwaben und der französische Rekordmeister auf Unentschieden einigen könnten, durften wir nach 17 Minuten zu den Akten legen. 0:2 aus VfB-Sicht durch Tore von Bradley Barcola (6.) und Ex-BVB-Profi Ousmane Dembélé (17.).

Die höchsten Heimpleiten

  • Am Ende wurde es mit 1:4 (0:3) die höchste Heimniederlage in der CL-Historie des VfB Stuttgart.
  • Zwei seiner 3 höchsten Heim-Pleiten in der „Königsklasse“ kassierte der Deutsche Vizemeister von 2024 in dieser ersten Liga-Phase.

Da nützte den Schwaben auch der 1:0-Erfolg bei Juventus Turin (3. Spieltag) nicht viel.

  • Stuttgart war mit 13 Toren zusammen mit Roter Stern Belgrad das treffsicherste Team unter den Ausgeschiedenen.
  • Für Roter Stern war das 5:1 gegen Stuttgart (Fussballdaten.de berichtete) vereinsintern der höchste Sieg in der Champions League und der geteilt höchste Europapokal-Erfolg überhaupt gegen einen Verein aus Deutschland (zuvor 4:0 gegen den FC Carl Zeiss Jena, Meistercup 1970/71).

Champions League: Einziger Sieg kippte den BVB-Trainer…

  • Die wenigsten Gegentore der 12 Teams, für die die Europacup-Saison vorbei ist, musste Neuling FC Bologna hinnehmen (9).
  • Die Mannschaft aus der Emilia-Romagna spielte erstmals seit 60 Jahren wieder im Meister-Wettbewerb und verschärfte mit ihrem einzigen Sieg in der Champions League (!) gegen Borussia Dortmund (2:1 / 7. Spieltag) die Situation beim BVB.
  • Anschließend an die Dienstreise nach Bologona und eine unvergessene Nacht in der Champions League wurde beim BVB  Trainer Nuri Sahin gefeuert.
  • Umgekehrt war nur ein Team vor dem gegnerischen Tor harmloser als Bologna (4 Tore) und das war der Tabellenletzte Young Boys Bern (3 Treffer).

 „Haben in Europa eine gute Saison gespielt“

Einen Sieg, der am Ende nichts half, erlebte Dinamo Zagreb. Mit dem 2:1 (1:0) gegen den AC Milan gewannen die Kroaten erst zum zweiten Mal gegen eine Mannschaft aus der italienischen Serie A (zuvor 4:0 gegen Atalanta Bergamo, Gruppenphase 2019).

Das 1:1 von Sporting Lissabon gegen Bologna kippte sie aus den Playoff-Rängen – und der Club Brügge hatte trotz des 1:3 bei Manchester City das um 3 Treffer bessere Torverhältnis. Eigentlich schade.

„Ein großartiger Sieg gegen ein exzellentes Team“, sagte Siegtor-Schütze Marko Pjaca bei uefa.com, „leider sind wir nicht weitergekommen, aber wir haben in Europa wirklich eine gute Saison gespielt.“ Frei nach Roman Weidenfeller: „I think, we have a grandios Saison gespielt!“

Das gilt nicht für RB Leipzig.

  • Zusammen mit Neuling FC Girona aus Spanien (ebenfalls 3 Punkte) war RBL der schwächste Teilnehmer aus den Top-5-Ligen.
  • „Die Roten Bullen“ verloren in Klagenfurt beim 0:1 (0:1) bei Sturm Graz das siebte von 8 Spielen.

Es mutete kurios an, dass ausgerechnet der zu 1899 Hoffenheim abgewanderte Graz-Macher Andreas „Andi“ Schicker vorab in der Wiener Kronen-Zeitung (Mittwoch) Tipps für den österreichischen Meister parat hatte: „Wenn du sie hinten beschäftigst, dann geht was. Sturm braucht aber sicher einen guten Tag um gegen die Bullen was mitzunehmen.“ Den hatten sie.

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