Bitterer Abgang: Niklas ,,Big Nik" Süle und Giovanni Reyna am 9. April 2025 nach dem 0:4 des BVB bem FC Barcelona im Viertelfinale der Champions League. Foto: David Ramos/Getty Images
Egal, wie es nächste Woche im Westfalenstadion ausgeht: Es war eine Saison der Extreme für Borussia Dortmund in der Champions League.
Die Champions League spiegelet die Achterbahnfahrt der Borussia durch dieses Spieljahr wider. Ein paar Stationen seien anstandshalber genannt.
Nun also 0:4 beim FC Barcelona, chancenlos im Olympiastadion Lluis Companys.
Nur ein mittleres Fußball-Wunder vom Westfalenstadion wie vor 12 Jahren, am 9. April 2013 gegen den FC Malaga (3:2, Zwei Tore in der Nachspielzeit, Hinspiel: 0:0) kann dem BVB jetzt noch ins Halbfinale verhelfen.
Vor allem ein alter Bekannter, der damals auch unter den Torschützen war, trumpfte nun gegen die Borussia auf: Robert Lewandowski (36).
Der polnische Stürmerstar des FC Barcelona schoss die „Blaugrana“ mit 2 Toren in Richtung Halbfinale.
Zudem wurde Robert Lewandowski am Mittwochabend zum einzigen Spieler in der Champions-League-Historie, dem es gelang, für drei verschiedene Vereine in einer CL-Saison mindestens 10 Tore zu markieren.
„Lewandowski hat so viel Energie“, pries der ehemalige Bundesliga- und Premier-League-Spieler Jan Age Fjörtoft anschließend bei Sky Austria den Polen, „er hat gegen seinen ehemaligen Verein gejubelt, das mag ich. Du spielst gegen einen anderen Verein, fertig, aus.“
Genau: Schluss, fertig, ab!
Angesprochen auf diese Serie sagte Barcelonas deutscher Trainer Hans-Dieter Flick (60), den alle nur Hansi nennen: „Ich träume von weiteren 15 Spielen bis zum Saison-Ende.“
Schon nach dem 1:0 durch Raphinha (25. / 12. Saisontreffer) musste in Dortmund jedem klar sein, dass das in Barcelona nicht hoch ausgeht.
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