Roter Stern Belgrad - VfB Stuttgart in der Champions League 5:1 - Enttäuscht treten die VfB-Profis im Stadion ,,Marakana" nach Spielende vor ihren Fanblock. Foto: Srdjan Stevanovic/Getty Images.
„Auf Wiedersehen“, skandierten die Fans von Roter Stern Belgrad im „Marakana“ ab der 71. Minute beinahe minutenlang. Da führte ihr Team durch den eingewechselten Nemanja Radonjic (28) bereits mit 4:1.
Radonjic, der 2021 als Leihspieler von Olympique Marseille für Herhat BSC aktiv war, setzte auch den Schlusspunkt: 5:1 (88.).
Es war das 5. Gegentor für die Stuttgarter in dieser Champions-League-Kampagne durch einen Einwechselspieler.
„Roter Stern hat gegen starke Gegner gute Spiele gemacht“, warnte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß (42) vor dem Spiel bei DAZN, „es ist schwierig, wenn man in der eigenen Liga dominant ist und dann in der Champions League diese Räume nicht bekommt, das wird ein hartes Stück Arbeit.“
Er sollte Recht behalten. Die Stuttgarter konnten nach der frühen Führung des Bosniers Ermedin Demirovic (5. / „Ich habe nach der Auslosung schon gesagt, dass ich mich riesig darauf freue, in Belgrad zu spielen.“) nicht nachlegen.
Eine besondere Pikanterie hatte das 1:1 in der 12. Minute durch Stuttgart-Leihspieler Silas für Roter Stern.
„Das war von vorne bis hinten kein guter Auftritt von uns“, analysierte Hoeneß anschließend bei DAZN, „es hat sich für mich nie nach Spielkontrolle angefühlt, wir hatten kein gutes Gefühl auf dem Platz. Dann das Spiel so her zu schenken, das ist ärgerlich.“
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