Champions League

Ex-Bundesligaprofis bei Real in der Champions League: David Alaba auf dem Sprung

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Der vom FC Bayern München geholte David Alaba (29) hat sich bei Real Madrid bestens eingelebt. Mit seinem Treffer im „Clasico“ beim FC Barcelona (2:1) setzte der Österreicher am 24. Oktober 2021 einen ersten Meilenstein. Doch auch in Sachen Champions-League-Einsätzen ist Alaba bei den „Königlichen“ in Siebenmeilenstiefeln unterwegs.

Vorweg: Alaba hat für den FC Bayern München gigantische 7.825 Minuten in der Champions League auf dem Rasen gestanden. Zwei Mal (2013 und 2020) gewann er mit den Münchnern den Henkelpott, 91-mal lief er in einem Spiel der „Königsklasse“ auf.

Vier Ex-Bundesligaspieler waren bei Real nur Kurzarbeiter

Bietet Real-Coach Carlo Ancelotti den Abwehrspieler auch am Mittwoch bei Sheriff Tiraspol im Gruppenspiel auf, wäre es Alabas fünfter CL-Einsatz für die Madrilenen. Damit hat er bereits in der Vorrunde vier ehemalige Bundesligaprofis überholt, die seit 1992 ihr Glück bei „Los Blancos“ suchten. Die Ex-Dortmunder Nuri Sahin (2011) und Christoph Metzelder (2007 bis 2010) spielten für Real Madrid nur vier Mal in der Champions League – 353 bzw. 315 Minuten. Alaba steht aktuell bei 360 Minuten. Schon nach zwei Spielen war er länger im Einsatz als der frühere Frankfurter Luka Jovic (2019) und der ebenfalls vom FC Bayern nach Madrid gegangene Hamit Altintop (2011/2012). Der gebürtige Gelsenkirchener Altintop hat von allen Ex-Bundesligaprofis seit 1992 bei Real Madrid die wenigsten CL-Minuten absolviert (179). Jovic kommt auf sieben Spiele (204 Minuten).

Diesen Bundesliga-Star fängt Alaba auf sicher noch ab

Alaba kann in dieser Champions-League-Kampagne auf jeden Fall den „Tulpen-Beckham“ Rafael van der Vaart überrunden. Der Niederländer, vom HSV 2008 zu den „Königlichen“ gewechselt, machte bis 2010 genau 10 Champions-League-Partien und stand 452 Minuten auf dem Feld. Schwerer wird es für den Ex-Münchner schon, Torhüter-Legende Bodo Illgner zu überflügeln. Der Weltmeister von 1990 wechselte 1996 vom 1. FC Köln nach Madrid. Während FC-Coach Peter Neururer noch dementierte (,,Illgner ist absolut unverkäuflich, wir verkaufen ja auch nicht den Kölner Dom“), trainierte Illgner bereits in Spanien…

Zwei Mal holte auch Illgner die Champions League (1998 und 2000), machte 14 Spiele in der „Königsklasse“ für den Rekordsieger. Der deutsche Torhüter stand 1.260 Minuten für Real im Meister-Wettbewerb zwischen den Pfosten. 31 Spiele absolvierte ein anderer deutscher Weltmeister: Mesut Özil (33). Der Mittelfeldspieler kam in drei Jahren real in Madrid auf 2.320 Einsatzminuten im höchsten europäischen Wettbewerb. Vor Özil rangieren Sami Khedira (34 Spiele / 2.619 Minuten) und Daniel Carvajal (58 Partien / 4.818 Minuten).

Ex-Bundesligaspieler bei Real: Der „ewige Toni“

Über allem und schier einholbar: Weltmeister Toni Kroos (31). Drei Mal Champions-League-Sieger mit Real, machte der 2014 vom FC Bayern verpflichtete Mittelfeld-Metronom die Rekordzahl an 76 CL-Spielen eines Ex-Bundesligaprofis in Madrid. 6.184 stand Kroos auf dem Rasen, eine Bestmarke, die für Alaba trotz Vertragsende 2026 schwer zu knacken sein wird.

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