Champions League

Lehmann wirbt in Spanien für Haaland und Alaba: „Würde mich mehr beeindrucken als Mbappé“

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Dass bei Real Madrid in Zukunft ein großer Transfer bevorsteht, scheint in Stein gemeißelt. Seit Jahren wird der Name von Kylian Mbappé in der spanischen Hauptstadt gehandelt. Seit dem Durchbruch von Erling Braut Haaland ist auch der BVB-Kicker in aller Munde. Ex-DFB-Torhüter Jens Lehmann wirbt trotz Mbappés Qualitäten eher für Erling Haaland.

Real will neuen Superstar

Bereits im Sommer könnte Real Madrid aktiv werden. Seit Jahren wünschen sich die Fans des Traditionsklubs einen neuen Offensivstar. Nach dem Abgang von Cristiano Ronaldo konnte kein Akteur diese Lücke wirklich schließen. Der erhoffte Mega-Transfer von Eden Hazard (damals Chelsea) entpuppte sich bisher als Flop. Auch der erhoffte Coup von Senkrechtstarter Luka Jovic (damals Frankfurt) verlief erfolglos.

Der langjährige Mittelstürmer Karim Benzema trifft zwar jede Saison regelmäßig, kann aber nicht die ganze Breite des Offensivspiels verknüpfen und entscheidet selten Spiele alleine. Mit seinen 33 Jahren ist er zudem keine langfristige Option mehr. Jens Lehmann präferiert für eine Verpflichtung von Dortmund-Star Erling Haaland. Das hat er im Gespräch mit der spanischen Zeitung „Marca“ erklärt: „Ich denke, die beiden Spieler sind wirklich einzigartig. Mbappé kombiniert Technik mit Tempo und Haaland kombiniert Technik mit Tempo und Größe. Ich habe in meiner Karriere keinen Spieler wie Haaland gesehen oder gegen ihn gespielt. Er würde mich mehr beeindrucken als Mbappé. Seine Physis schüchtert mich nicht ein, aber wir sprechen über zwei unglaubliche Spieler.“

Auch Alaba nach Spanien?

Der ehemalige Bundesliga-Torhüter sieht die Körperlichkeit des Norwegers als entscheidenden Pluspunkt gegenüber Mbappé. Neben der Stürmer-Frage scheint Real auch im Rennen um David Alaba zu sein. Der Österreicher hat bereits bekannt gegeben, dass er München verlassen wird. Auch für ihn, kann sich Lehmann eine Zukunft in Spanien vorstellen: „Es ist schade, dass er die Bayern verlässt. Er ist ein fantastischer Spieler. Es begeistert mich, ihn spielen zu sehen, er scheint ein guter Typ zu sein. Ich möchte keine Gerüchte füttern. Barcelona oder Real Madrid sind fantastisch. Ich bevorzuge englischen Fußball, aber für einen Spieler von seiner Physis würde es kein Problem sein.“

Zusätzlich plaudert Lehmann aus dem Nähkästchen. Auch er hätte nach Spanien wechseln können. „Ich hatte Angebote vom AC Mailand und Real Madrid und bin dann nach Italien gegangen, weil sie zu der Zeit größere Titelchancen hatten. Die Körperlichkeit in England ist wichtiger und auch in der Bundesliga ist es heute noch wichtiger geworden. Spanien hat den Vorteil des großartigen Klimas“, blickt Lehmann zurück und zieht einen Perspektiven-Vergleich. In Italien lief es allerdings für den mittlerweile 51-Jährige nicht gut. Lediglich sechs Pflichtspiele absolvierte der Deutsche im Dress von Milan. Immerhin durfte er 1999 die italienische Meisterhaft feiern.

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