DFB-Pokal

DFB-Pokal: Die voraussichtlichen Aufstellungen im Viertelfinale

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Für die DFB-Pokal-Viertelfinalisten bietet sich eine riesige Chance, den Pott nach Hause zu holen. Denn in den vorherigen Runden war ein großes Favoritensterben zu bestaunen. Der FC Bayern scheiterte als Rekordsieger bereits in der 2. Runde an Gladbach, auch für Leverkusen war schon im vergangenen Oktober der Viertelfinalist Karlsruhe die Endstation. Mit dem BVB musste sich dann zuletzt ein weiterer Titelfavorit im Achtelfinale dem FC St. Pauli geschlagen geben.

Zu dieser Zwischenbilanz passt, dass es fünf der acht im laufenden Wettbewerb verbliebenen Mannschaften noch nie gelungen ist, den DFB-Pokal zu gewinnen. Während mit den Zweitligisten KSC und HSV am Mittwoch (18:30 Uhr) zwei frühere Titelträger direkt aufeinandertreffen, bekommt es deren Ligakonkurrent Hannover zeitgleich mit dem letzten verbliebenen Favoriten aus Leipzig zu tun. Ein spannende Ausgangslage, schließlich gewann im Jahr 1992 mit den formstarken 96ern erstmals ein Zweitligist die begehrte Trophäe. Der Europa-League-Viertelfinalist aus Sachsen hingegen macht sich angesichts seiner vermeintlichen Überlegenheit gegenüber den verbliebenen Mannschaften berechtige Hoffnungen auf den ersten Titel seiner Vereinsgeschichte.

Bereits vor Anpfiff der Viertelfinal-Begegnungen steht jedenfalls fest, dass zwei Vereine ins Halbfinale einziehen werden, deren Kapitäne den DFB-Pokal im Laufe ihrer jeweiligen Klubhistorien noch nie in den Himmel recken durften. So warten noch alle Teams der Partien Union Berlin gegen St. Pauli (Dienstag, 20:45 Uhr) und Bochum gegen Freiburg (Mittwoch, 20:45) auf ihren ersten Pokalsieg – Das sind die voraussichtlichen Aufstellungen im DFB-Pokal-Viertelfinale 2022.

1. FC Union Berlin – FC St. Pauli (Dienstag, 20:45 Uhr)

FCU: Luthe – Jaeckel, Knoche, Baumgartl – Trimmel, R. Khedira, Oczipka – Haraguchi, Prömel – Becker, Awoniyi

Rönnow könnte den Vorzug vor Stammtorwart Luthe erhalten. Abwehrmann Heintz (zuletzt Rückenprobleme) ist ebenfalls eine Option. Awoniyi drängt zurück in die Startelf. Weiterhin fehlen Endo (Beinverletzung) und Schäfer (Knieverletzung).

STP: Smarsch – Zander, Ziereis, Medic, Paqarada – Aremu – Irvine, Hartel – Kyereh – Burgstaller, Dittgen

Hartel musste zuletzt beim 3:1 gegen Ingolstadt vorzeitig angeschlagen raus, steht aber wohl zur Verfügung. Auch Paqarada (Stauchung im Waden- und Knöchelbereich) ist womöglich einsatzbereit. Kapitän Ziereis (muskuläre Probleme) droht auszufallen und könnte von Dzwigala vertreten werden. Ansonsten fehlen Amenyido (Wadenverletzung), Avevor (Aufbautraining), J. Lawrence (Rückenprobleme), Ohlsson (Innenbandriss) und Wieckhoff (Knie-OP).

Hamburger SV – Karlsruher SC (Mittwoch, 18:30 Uhr)

HSV: Heuer Fernandes – Heyer, Vuskovic, Schonlau, Muheim – Meffert – Kinsombi, Kittel – Jatta, Glatzel, Chakvetadze

Im Vergleich zum verlorenen Nord-Derby gegen Bremen könnten Kinsombi und Chakvetadze anstelle von Reis und Alidou beginnen. Abgesehen der beiden Langzeitverletzten Ambrosius (Aufbautraining) und Leibold (Kreuzbandriss) kann Trainer Walter auf den gesamten Kader zurückgreifen.

KSC: Gersbeck – Thiede, Kobald, O’Shaughnessy, Heise – Wanitzek, Breithaupt, Gondorf – Goller, P. Hofmann, Choi

Kobald (nach Oberschenkelverletzung) könnte zurückkehren und Gordon ersetzen. Cueto (nach Sprunggelenksverletzung) dürfte einsatzbereit sein. Neben Bormuth (Sprunggelenksverletzung) fehlen Jensen (Knieverletzung) sowie S. Jung und Löhr (beide Kreuzbandriss).

Hannover 96 – RB Leipzig (Mittwoch, 18:30 Uhr)

H96: Zieler – Muroya, M. Franke, Börner, Hult – Diemers, Ondoua – Teuchert, Kerk, Maina – Beier

Nach dem Sieg gegen Kiel könnte es mehrere Änderungen geben. Muroya dürfte Dehm ersetzen, außerdem müssen Kaiser und Stolze womöglich für Ondoua und Maina Platz machen. Derweil sollten Teuchert (muskuläre Probleme) und Hult (Knie) rechtzeitig fit werden. Es fehlt S. Ernst (Achillessehenenriss).

RBL: Gulacsi – Simakan, Orban, Gvardiol – Klostermann, Laimer, Kampl, Angelino – Dani Olmo, Silva, Nkunku

Trainer Tedesco steht wohl der gesamte Kader zur Verfügung. Nach dem 1:0 in Bochum könnte etwas rotiert werden. Gvardiol (nach Gelbsperre) kehrt zurück. Auch Nkunku, Dani Olmo und Silva dürften wieder in die Startelf rücken.

VfL Bochum – SC Freiburg (Mittwoch, 20:45 Uhr)

BOC: Riemann – Gamboa, Bella Kotchap, Leitsch, Danilo Soares – Losilla – Asano, Pantovic, Rexhbecaj, Holtmann – Polter

Löwen und Locadia sind Startelf-Kandidaten, auch Antwi-Adjei und Blum sind mögliche Optionen. Für Lampropoulos (Rückstand) dürfte die Partie zu früh kommen. Zoller (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) fällt weiterhin aus.

SCF: Flekken – Kübler, Lienhart, N. Schlotterbeck, Günter – M. Eggestein, Höfler – Sallai, Jeong, Grifo – Höler

Auf der Doppelsechs dürfte M. Eggestein erneut neben Höfler beginnen und damit wie schon zuletzt den Vorzug vor Haberer erhalten. Höler könnte nach seinem Jokertor Petersen auf die Bank verdrängen. Es fehlt Keitel (Zeh-OP).

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