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Vinícius verhandelt mit Real Madrid. Wer setzt sich durch?

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Unabhängig von seiner Form in den letzten Spielen und allen Kontroversen rund um Vinícius Júnior zählt er weiterhin zu den besten Fußballern der Welt. Der Spieler selbst ist sich dessen bewusst und erwartet, dass der Klub ihn mit einem Vertrag würdigt, der seiner Stellung – sowohl im Team als auch im Weltfußball – entspricht. Die Frage ist, ob Präsident Florentino Pérez den Forderungen des Brasilianers nachkommt oder eher einen Verkauf in Betracht zieht.

Schwierige Verhandlungen über einen neuen Vertrag für Vinícius

Die Saga um die Vertragsverlängerung von Vinícius zieht sich bereits seit mehreren Wochen hin. Sein aktueller Vertrag läuft im Sommer 2027 aus. Real Madrid möchte nicht riskieren, ihn später ablösefrei zu verlieren, und drängt deshalb auf eine frühzeitige Verlängerung.

Vinícius zeigt sich grundsätzlich gesprächsbereit, erwartet jedoch ein Angebot, das seine Bedeutung für den Verein widerspiegelt.

Eine zusätzliche Komplikation in den Verhandlungen war bis vor Kurzem Trainer Xabi Alonso. Der ehemalige Real-Coach galt nicht als großer Befürworter von Vinícius. Der Brasilianer könnte daher abgewartet haben, wie sich die Situation rund um dessen Entlassung entwickelt.

Seit dem Trainerwechsel zu Álvaro Arbeloa ist eine Veränderung im Spiel von Vinícius zu erkennen. Er wirkt aktiver auf dem Platz. Kürzlich betonte er zudem öffentlich, dass er seine Zukunft bei Real Madrid sieht. An seinen finanziellen Forderungen hat das jedoch nichts geändert.

Vinícius will mehr als Mbappé

Nach Informationen spanischer Medien besteht Vinícius darauf, zum bestbezahlten Spieler im Team aufzusteigen. Derzeit hält Kylian Mbappé diesen Status. Als einziger Spieler bei Real verdient der Franzose mehr als 30 Millionen Euro pro Jahr. Vinícius’ aktueller Vertrag garantiert ihm etwas mehr als 20 Millionen Euro jährlich.

Damit liegt er auf einem ähnlichen Niveau wie David Alaba und Jude Bellingham. Nur wenig weniger verdienen Spieler wie Fede Valverde oder Trent Alexander-Arnold.

Vinícius soll klargemacht haben: Unter 30 Millionen Euro jährlich werde er seinen Vertrag nicht verlängern.

PSG und Klubs aus Saudi-Arabien warten ab

Wie die Zeitung El Nacional berichtet, beobachtet Paris Saint-Germain die Situation aufmerksam. Nach den Abgängen von Stars wie Lionel Messi und Neymar hofft PSG, dass eine Verpflichtung von Vinícius ein weiterer prestigeträchtiger PR-Erfolg für den Klub wäre.

Finanziell dürfte PSG kaum Probleme haben, die Forderungen des Spielers zu erfüllen. Gleiches gilt für Vereine aus Saudi-Arabien. Im Falle eines solchen Wechsels könnte Vinícius mit dem höchstdotierten Vertrag der Fußballgeschichte rechnen – Berichten zufolge über eine Gesamtsumme von mehr als einer Milliarde Euro für fünf Jahre in der Saudi Pro League.

Klopp sieht keinen Platz für Vinícius

Ein weiterer Faktor in den Verhandlungen ist die Trainerfrage bei Real Madrid. Unter Arbeloa blühte der Brasilianer wieder auf. Allerdings plant der Klub nach Saisonende offenbar die Verpflichtung eines neuen Trainers.

Als einer der Kandidaten gilt Jürgen Klopp. Der frühere Trainer von Borussia Dortmund und dem FC Liverpool soll jedoch keinen Platz für Vinícius im künftigen Real-Kader sehen.

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