Naomi Baker/Getty Images
Liam Rosenior war sich bewusst, dass die Art und Weise seines Abgangs aus Straßburg in der heutigen Fußballwelt ungewöhnlich ist. „Das unterscheidet sich von allem, was bisher gemacht wurde. Niemand hat jemals vor der Vertragsunterzeichnung eine Erklärung abgegeben“, sagte der 41-Jährige am Dienstagmorgen auf einer Pressekonferenz. „Ich werde diesen Klub für den Rest meines Lebens lieben“, erklärte er emotional seinen Abschied, noch bevor er wenige Stunden später offiziell als neuer Trainer des FC Chelsea vorgestellt wurde und einen Vertrag bis 2032 unterschrieb.
Wie der „Telegraph“ berichtet, ist sich Racing Straßburg auch schon mit einem Nachfolger für Rosenior einig. Der französische Erstligist wird demnach den vereinslosen Gary O’Neil anheuern, der von BlueCo – dem Konsortium hinter dem FC Chelsea – als passender Kandidat auserkoren wurde. Laut Transferexperte Fabrizio Romano soll er mit einem „Langzeitvertrag“ ausgestattet werden. Der 42-Jährige ist seit seinem Aus bei den Wolverhampton Wanderers Mitte Dezember 2024 vereinslos. Mit den „Wolves“ holte er in 63 Spielen lediglich 71 Punkte. Zuvor war der gebürtige Londoner beim AFC Bournemouth tätig. Der RC Straßbourg wäre seine erste Station außerhalb Englands.
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