Premier League

0:3-Niederlage – Tudor vor dem Rausschmiss

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Tottenham kommt nicht zur Ruhe. Nach einem tapferen Auftritt im Rückspiel der UEFA Champions League gegen Atletico Madrid (3:2) kam man im Heimspiel gegen Nottingham Forest wieder am Boden an. Vor dem Spiel erzeugten die loyalen Spurs-Fans eine euphorische Stimmung, die jedoch zur Halbzeit bereits zu kippen drohte. Am Ende verlor man im Abstiegskrimi gegen den direkten Konkurrenten aus Nottingham mit 0:3. Nun droht Igor Tudor das vorzeitige Aus.

Rausschmiss beschlossen?

Bereits wenige Minuten nach dem Abpfiff schwebten die ersten Spekulationen durch die englischen Medienhäuser. Angeheizt wurden die Spekulationen dadurch, dass der Kroate nicht an der Pressekonferenz nach der Partie gegen Nottingham teilnahm. Dies hatte aber einen traurigen Grund. Aufgrund eines Todesfalls in seiner Familie wurde der ehemalige Juventus-Profi von seinem Arbeitgeber freigestellt. Genaue Informationen gab man nicht bekannt. Auf der Pressekonferenz wurde Tudor von seinem spanischen Co-Trainer Bruno Saltor vertreten.

Tottenham muss handeln

Bei den Kollegen von „Sky Sports UK“ wurde das Tottenham-Thema in der Analyse detailliert besprochen. Ex-Liverpool-Profi Jamie Carragher sieht die Spurs zum Handeln gezwungen: „Angesichts der Situation, in der er sich mit seiner Familie befindet, und der Ergebnisse wäre es meiner Meinung nach besser, wenn Tottenham sich von Tudor trennt und bis zum Saisonende einen neuen Trainer verpflichten würde.“ Aufgrund der Länderspielpause hat Tottenham bis zum 12. April Zeit, die aktuelle Lage zu analysieren. Dann geht es nach Sunderland zu einem weiteren vorzeitigen Endspiel.

Klinsmann? Redknapp? Dyche?

Im Falle eines vorzeitigen Rausschmisses von Igor Tudor müsste man sich auf einen Namen einigen, der von den Spurs-Fans umgehend akzeptiert wird. In den vergangenen Wochen geisterten bereits die Namen ehemaliger Tottenham-Legenden durch die Medien – darunter auch Jürgen Klinsmann und Harry Redknapp. Für Jürgen Klinsmann wäre es der erste Trainerjob nach seinem Ausscheiden als südkoreanischer Nationaltrainer. Gute Außenseiterchancen genießt auch Sean Dyche.

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