IMAGO / Fotoarena
Manchester City ist der Hauptverein der City Group, die auf der ganzen Welt vertreten ist. Nun haben die Citizens ein Auge auf das brasilianische Talent Bruninho geworfen. Der junge Angreifer könnte sich beim Partnerklub Bahia in Brasilien entwickeln.
Wie das brasilianische Portal „RTI Esporte“ berichtet, hat Manchester City den jungen Flügelspieler von Athletico Paranaense ins Auge gefasst. Demnach ist Sportdirektor Hugo Viana von Bruninho begeistert und sieht ihn viel Potenzial im 17-Jährigen. So setzte er sich bereits mit den Beratern des Spielers in Verbindung. Bruninho ist Klient der Agentur Elenko Sports, die unter anderem Ex-Barcelona-Angreifer Malcom vertritt.
In der U17 von Athletico Paranaense erzielte Bruninho im vergangenen Jahr 13 Tore in 21 Partien. Für die erste Mannschaft traf er 2026 in der Staatsmeisterschaft von Paraná viermal. Im März debütierte er für die brasilianische U20-Nationalmannschaft. Dabei gelang ihm ein Doppelpack in einem Freundschaftsspiel gegen Paraguay.
Die Ausstiegsklausel von Bruninho beträgt 50 Millionen Euro. Diese Summe gilt aber nur für ausländische Klubs. Vereine innerhalb Brasiliens müssten lediglich zehn Millionen Euro auf den Tisch legen. Mit EC Bahia hat die City Group jedoch einen Partnerklub in der brasilianischen Liga, wodurch die kleinere Summe bezahlt werden könnte.
Der Vertrag von Bruninho bei Athletico Paranaense läuft noch bis März 2028. Der Klub aus dem südlichen Bundesstaat Paraná unterhält bereits Gespräche, um sein Talent länger zu binden. Brasilianischen Medienberichten zufolge interessierten sich auch Tottenham Hotspur, Benfica Lissabon, der FC Porto, Betis Sevilla, die Wolverhampton Wanderers, Zenit St. Petersburg und Shakhtar Donetsk für den Angreifer. Innerhalb Brasiliens ist er auf dem Radar von Cruzeiro Belo Horizonte.
Trotz seines jungen Alters ist Bruninho bereits mit einer Kontroverse negativ aufgefallen. Anfang März wurde er ohne Führerschein am Steuer eines Luxusautos erwischt, wozu auch Videoaufnahmen existieren. Folglich wurde er mit einer Geldstrafe belegt und zwischenzeitlich von der ersten Mannschaft ausgeschlossen.
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