Zum Niederknien: Tottenham war im EFL-Cup-Halbfinale beim FC Liverpool mit Ex-Leipzig-Star Dominik Szoboszlai komplett chancenlos. Foto: Carl Recine/Getty Images
„Wann immer Tottenham in ein großes Spiel geht, fehlt ihnen der Glaube an den Sieg“, fällte Liverpool-Idol Jamie Carragher nach der Partie bei Sky Sports UK ein vernichtendes Urteil über die Mannschaft aus London.
„Das sah aus wie Männer gegen Jungs“, war auch Ex-Tottenham-Profi Stephen Kelly bei BBC Radio 5 Live ernüchtert.
„Sie waren zu gut für uns“, fasste es Tottenham-Coach Ange Postecoglou („Send me an Ange“) noch kompakter zusammen.
Der 15. Finaleinzug des FC Liverpool (Rekord) im englischen Ligapokal war nach 75 Minuten und dem 3:0 vom Ex-Leipziger Dominik Szoboszlai praktisch gesichert.
Den Schlusspunkt setzte der von den Fans auf „The Kop“, Liverpools berühmter Fan-Tribüne nach der Melodie von „Dirty Old Town“ (The Pogues) besungene LFC-Kapitän Virgil van Dijk. Der Niederländer, der im letzten Jahr gegen den FC Chelsea (1:0 n. V.) das Finale entschieden hatte, köpfte zum 4:0 (80.) ein.
„The Slot Machine“, wie der FC Liverpool unter Trainer Slot auch genannt wird, verlor keines der letzten 16 Pflichtspiele vor heimischer Kulisse, bei nur 2 Remis.
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