Gabriele Maltinti/Getty Images
Im Sommer ist ein Umbruch in der Offensive des FC Arsenal durchaus denkbar. Ein Stürmer, der Nordlondon verlassen könnte, ist Gabriel Jesus. Der 28-jährige Brasilianer spielt in der laufenden Saison keine große Rolle bei den „Gunners“ und absolvierte lediglich 773 Minuten in 20 Spielen. Dabei erzielte er fünf Treffer und gab zwei Vorlagen. Seine Zeit in der Mannschaft von Mikel Arteta scheint sich also dem Ende entgegenzuneigen.
In letzter Zeit wurde Arsenal immer wieder mit einem Wechsel von Julian Alvarez in Verbindung gebracht. Für ihn wäre aber wohl eine große Summe erforderlich. In diesem Kontext könnte sein Landsmann Santiago Castro vom FC Bologna als günstigere Alternative auf den Plan treten. Wie das brasilianische Medium RTI Esporte berichtet, interessieren sich die Londoner für den 21-Jährigen. Bereits seit dem Beginn der vorherigen Saison verfolgt der Klub seinen Weg. Das Preisschild des Argentiniers wird auf 40 Millionen Euro beziffert.
Castro wechselte im Januar 2024 nach Italien und kam seither in 92 Spielen für den FC Bologna zum Einsatz. Auf seinem Konto stehen 21 Tore und zwölf Vorlagen. Im März 2025 wurde er bereits zur argentinischen Nationalmannschaft nominiert, kam dort aber noch zu keinem Einsatz.
Konkurrenz kommt lediglich von Flamengo. Castro könnte in das System des Trainers Leonardo Jardim passen, der nach dem erfolgreichen Ex-Linksverteidiger Filipe Luís übernahm. Für den brasilianischen Traditionsklub könnte die hohe Ablösesumme allerdings zum Problem werden, wodurch wiederum Arsenal leichteres Spiel hätte.
Castro dürfte aber lediglich Plan B oder C in der Mannschaft von Mikel Arteta sein. Mit Julian Alvarez hätte man einen ehrgeizigen und Premier-League-erfahrenen Spieler an Bord. Unterstützend kommt hinzu, dass sowohl Arteta als auch Alvarez vom Pep-Guardiola-Fußball geprägt sind.
Neben dem 25-Jährigen könnte auch Gala-Stürmer Victor Osimhen eine Option sein. Der Goalgetter stellte bereits bei Napoli seine Fähigkeiten auf höchstem Niveau unter Beweis. Das einzige Manko: Eine zu hohe Ablösesumme. Vor diesem Hintergrund erscheint Santiago Castro als erschwinglichere Möglichkeit.
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