Juventus Turin gegen Atalanta Bergamo 0:4 - Manuel Locatelli und Lloyd Kelly sind konsterniert. Foto: Imago Images / sportphoto24
Es war wieder Mateo Retegui, der Top-Torjäger der Serie A, der Atalanta jubeln ließ. Der gebürtige Argentinier brachte Bergamo mit seinem 22. Saisontreffer im Juventus Stadium auf Kurs.
Mit diesem Treffer zog der 25-jährige Stürmer in einen exklusiven Kreis ein.
Einen Rekord landete schon jetzt „La Dea“, wie Atalanta Bergamo auch von den Fans in Italien genannt wird.
Italienischer Meister wurde damals Milan, für Juventus ging es in den Messe-Pokal, den Vorgängerwettbewerb des UEFA-Pokals.
Mit der Niederlage kann Juventus den Titel endgültig abhaken, 9 Punkte liegt die „alte Dame“ hinter Tabellenführer und Erzrivale Inter Mailand, also hinter Mailand.
Haarsträubend war ein Fehlpass von Superstar Dusan Vlahovic, in dessen Folge Ademola Lookman das 0:4 (77.) markierte.
Entsprechend hart ging die strenge, wortgewaltige italienische Sportpresse mit Juventus ins Gericht. „Motta gescheitert. Den Bianconeri fehlte alles, die Verantwortung des Trainers für das Massaker gegen Atalanta ist objektiv vielfältig“, schrieb etwa die in Turin ansässige Tuttosport.
Italiens Fußball-Bibel Gazzetta dello Sport: „Horror-Nacht! Juventus zeigt, dass es aus seinen Fehlern nie etwas lernt!“
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