Kevin Danso soll den Medizincheck bei der AS Rom nicht bestanden haben. | Foto: Alex Pantling/Getty Images
Kevin Danso wird voraussichtlich beim französischen Verein RC Lens bleiben wird. Der Medizincheck bei der AS Rom soll er nicht bestanden haben. Ein Wechsel in die Bundesliga zum VfL Wolfsburg, VfB Stuttgart oder TSG Hoffenheim soll kein Thema sein, berichtet „Sky“-Reporter Florian Plettenberg.
Ein Wechsel in die Serie A zum AS Rom schien in trockenen Tüchern gewesen sein. Der Deal ist aber auf der Zielgeraden geplatzt. Laut der Roma hat der 25-Jährige den Medizincheck nicht bestanden hätte. Aus Lens und Spielerseite gab es Unverständnis für die Begründung. Der Ligue-1-Klub fragte sich in einem Statement, „welche schwerwiegenden Gründe“ für das Nichtbestehen geben würde. Bei Danso handele es sich doch „um einen sorgfältig überwachten Spieler“, der vergangene Saison mehr als 30 Spiele für den Klub absolvierte. Er besitzt einen gültigen Vertrag bis 2027, unterschrieben im letzten Sommer, als er sich Lens anschloss.
Auch Danso meldete sich über X (ehemals Twitter): „Ich bin enttäuscht und verärgert über den Verlauf der vergangenen Tage und den gescheiterten Transfer zum AS Rom.“ Der Innenverteidiger ist „sehr verwundert“ über den Grund der Transfer-Absage. Er wurde in den vergangenen Jahren regelmäßig von den Ärzten des ÖFB und der medizinischen Abteilung von Lens „eng begleitet“. Weiter sagt er, dass er „eingehend beim Start der Saisonvorbereitung in Lens gecheckt“ wurde. Eine Auffälligkeit wurde „nie“ festgestellt, weshalb das Resultat aus Rom „irritierend und in keinster Weise nachvollziehbar“ ist.
„Ich werde meine Situation jetzt mit den Verantwortlichen in Lens und dem ÖFB besprechen und mich auf die kommenden Aufgaben vorbereiten.“
Vor einigen Stunden wurde berichtet, dass Manu Koné von Borussia Mönchengladbach kurz vor einem Wechsel zu der AS Rom stehen würde. Inzwischen ist der Mittelfeldspieler in Italien und wird seinen Medizincheck absolvieren. „Fußballtransfers“ berichtete zuerst über eine Einigung. Demnach haben sich Gladbach und Rom auf eine Ablöse zwischen 15 und 20 Millionen Euro geeinigt haben. „Sky“ berichtet von 20 bis 25 Millionen Euro.
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