Serie A

Neapel-Lukaku Streit geht in die nächste Runde

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Seit ein paar Tagen gibt es Streit zwischen der SSC Neapel und Romelu Lukaku. Dieser leidet momentan an einer Oberschenkelverletzung, deren Heilung die SSC gerne selbst koordinieren würde. Trotzdem blieb der Belgier in der Heimat und ließ nun auch ein Ultimatum verstreichen.

Das Ultimatum

Es wurde bereits berichtet, dass Lukaku seine Reha lieber in Belgien verrichten würde, als zurück nach Italien zu reisen. Laut der „Gazzetta dello Sport“ habe der Verein schon eine Geldstrafe gegen den Stürmer verhängt und hat noch weitere Konsequenzen in Planung.

Ende vergangener Woche forderten sie ihren Offensivmann auf, sich spätestens am 31.03.2026 zurück zum Trainingsgelände zu begeben. Heute Mittag hieß es dann in einem offiziellen Statement, dass Lukaku dieser Aufforderung nicht nachgekommen sei. Infolgedessen prüft man jetzt eine Suspendierung als nächste Eskalationsstufe.

Laut eigener Aussage in den sozialen Medien gäbe es nichts, was der Belgier lieber tun würde, als mit seinem Verein zu spielen und Tore zu schießen. Dennoch fügte er hinzu: „Aber im Moment muss ich sicherstellen, dass ich zu 100 Prozent fit bin. Das war ich in letzter Zeit nicht und das hat mental seinen Tribut gefordert.“

Neapel-Abgang immer wahrscheinlicher

Dass Lukaku seinen Fokus vor Saisonende scheinbar vom Verein weg und in Richtung Nationalmannschaft legt, kommt am Vesuv natürlich nicht gut an. Inklusive der Geldstrafe und der Suspendierung scheint man dort noch einiges an Disziplinarmaßnahmen im Köcher zu haben.

Somit wird eins klar: Lukaku hat sein letztes Spiel im Dress der SSC, ganz ohne das zu wissen, vermutlich bereits absolviert. Aufgrund dieses Disputs ist schwer vorstellbar, dass es gemeinsam in die nächste Saison geht. Die Zeichen in Neapel stehen also so langsam auf Abschied. Denkbar wäre danach eine Rückkehr zu seinem Jugendverein RSC Anderlecht. Dazu machten auch vor Kurzem einige Gerüchte die Runde.

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