Serie A

Schlusspunkt im Krach zwischen Neapel und Lukaku

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Bereits seit ein paar Wochen spielt sich das Drama am Vesuv zwischen der SSC Neapel und Romelu Lukaku ab. Jetzt scheint es so, als bahne sich der finale Akt an, der in aller Voraussicht einen Abschied beinhaltet.

Neapel unzufrieden mit ehemaligem Wunschspieler

Lukaku kam als Wunschspieler des Cheftrainers Antonio Conte zu den Süditalienern. Die beiden kannten sich aus der gemeinsamen Zeit bei Chelsea. Das funktionierte zunächst auch bestens: Vergangene Saison hatte er mit 14 Toren und zehn Vorlagen maßgeblichen Anteil am vierten Scudetto der Vereinsgeschichte.

Diese Saison kam er in der Liga nur auf 40 Minuten Spielzeit und immerhin einen Treffer, da er ansonsten die meiste Zeit von Verletzungen geplagt war. Diese bisher 40 Minuten lässt sich der Belgier allerdings gut bezahlen. Laut der Gazzetta dello Sport bekommt er jährlich 8,5 Millionen Euro Netto-Gehalt.

Ganz im Sinne des Vereins handeln wollte er zuletzt trotz dieser Summe nicht. Die SSC wollte die Ausheilung seiner Oberschenkelverletzung selbst in Neapel übernehmen, aber der 32-Jährige zog es vor, in Belgien zu bleiben. Das erweckte bei den Verantwortlichen den Anschein, dass er die Serie A-Saison bereits abgehakt habe und sich nur noch auf die WM im Sommer vorbereiten möchte.

Nächste Stufe der Eskalation

Nachdem dies bekannt wurde, verhingen die Neapolitaner zunächst eine Geldstrafe und stellt ein Ultimatum, dass der Stürmer sich umgehend am Trainingsgelände einzufinden habe. Letzteres ließ er verstreichen, worauf man eine Suspendierung prüfen ließ. Obendrein stellte dies die Weichen für einen Abschied im Sommer.

Jetzt steht man in Neapel an dem Punkt, einen Schlussstrich zu ziehen. Der Abgang Lukakus im Sommer sei „so gut wie sicher“, per Gazzetta dello Sport. Noch hat er einen Vertrag bis 2027 und einen ungefähren Marktwert von 12 Millionen Euro. Die Ablöse von 30 Millionen, die man an Chelsea gezahlt hat, wird man also vermutlich nicht wieder ausgleichen können.

Wohin es geht, ist noch unklar. Besonders aufgrund des Verhaltens und der Verletzungsanfälligkeit reißen sich, zumindest momentan, noch keine Vereine um den Offensivmann. In der Vergangenheit wurde er trotzdem in Gerüchten mit Fenerbahce und seinem Kindheitsverein RSC Anderlecht in Verbindung gebracht.

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