Weltmeisterschaft

Bittere Gewissheit: Welt-Star verpasst WM

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Es ist eine der erschütterndsten Nachrichten dieses Fußballsommers: Xavi Simons wird die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada verpassen. Der 23-Jährige zog sich beim 1:0-Sieg mit Tottenham Hotspur bei den Wolverhampton Wanderers einen Kreuzbandriss im rechten Knie zu, wie sein Verein offiziell mitteilte. Damit endet seine Saison abrupt. Der Niederländer wird damit weder seinem Klub im Abstiegskampf helfen können, noch seiner Nationalmannschaft bei der WM zur Seite stehen können.

Xavi Simons verpasst die WM – was ist passiert?

Die Szene spielte sich in der 63. Minute ab. Xavi Simons blieb ohne Fremdeinwirkung im Rasen hängen. – ein unglücklicher Moment mit dramatischen Folgen. Xavi Simons blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen und wurde schließlich auf einer Trage vom Feld gebracht. Noch am selben Abend ahnten viele das Schlimmste – wenig später bestätigte sich die Befürchtung.

Am späten Sonntagabend meldete sich Xavi Simons dann selbst über Instagram zu Wort – mit Worten, die tief berühren. „Sie sagen, das Leben kann grausam sein, und heute fühlt es sich so an“, schrieb der Mittelfeldspieler. „Meine Saison ist abrupt zu Ende gegangen und ich versuche gerade, das alles zu verarbeiten. Ehrlich gesagt bin ich am Boden zerstört.“

Besonders schmerzhaft trifft ihn der verpasste Traum, sein Land bei der Weltmeisterschaft zu vertreten. Den Traum, sein Land bei der WM zu vertreten, bezeichnete er als „einfach weg“. Trotz aller Trauer gibt Xavi Simons aber auch Zeichen der Stärke. „Ich werde diesen Weg nun gehen, geleitet vom Glauben, mit Kraft, mit Durchhaltevermögen und mit Zuversicht, während ich die Tage zähle, bis ich wieder auf dem Platz stehen kann“, schrieb er kämpferisch.

Ausfall von Xavi Simons wiegt doppelt schwer

Der Ausfall wiegt für die Niederlande besonders schwer. Xavi Simons hatte bislang 34 Länderspiele bestritten, dabei sechs Tore erzielt und war für die WM, die am 11. Juni beginnt, fest eingeplant gewesen. Die Niederlande treffen bei der WM 2026 in der Gruppe F auf Japan, Schweden und Tunesien. Auch für Tottenham Hotspur kommt der Ausfall zur denkbar schlechtesten Zeit. Trotz des Sieges gegen die Wolverhampton Wanderers rangieren die Spurs vier Spieltage vor Schluss auf dem 18. Tabellenplatz. Trainer Roberto De Zerbi muss nun versuchen, den Zwei-Punkte-Rückstand auf das rettende Ufer ohne seine kreativste Kraft aufzuholen.

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