Dan Ndoye: Schweiz will nach historischem Sieg mehr

Die Schweiz hat bei der WM 2026 ein langes Warten beendet. Durch den 2:0-Sieg gegen Algerien in Vancouver gewann die Nati erstmals seit 88 Jahren wieder ein K.o.-Spiel bei einer Weltmeisterschaft und zog ins Achtelfinale ein. Die Tore erzielten Breel Embolo in der 10. Minute und Dan Ndoye direkt nach der Pause.
Für Ndoye war der Treffer ein wichtiger Moment. Der Angreifer von Nottingham Forest hatte zuvor drei Spiele nicht getroffen und gab nach der Partie offen zu, dass die vergangenen Wochen für ihn nicht einfach gewesen seien. Er habe sich seit dem ersten Gruppenspiel mehr erwartet, wolle aber weiter arbeiten und der Mannschaft helfen. Gegen Algerien wurde er dafür belohnt.
Trotz des historischen Erfolgs wollte Ndoye den Blick nicht zu lange zurück richten. „Heute haben wir eine Seite Geschichte geschrieben, aber wir wollen mehr“, sagte er nach dem Spiel. Die Schweiz habe gezeigt, dass sie eine starke Mannschaft sei, müsse das nun aber auch im nächsten Spiel bestätigen.
Offensiv überzeugte die Schweiz vor allem durch Tempo und gute Abstimmung. Ndoye, Embolo, Ruben Vargas und Johan Manzambi sorgten immer wieder für Gefahr in Umschaltmomenten. Ndoye erklärte, dass die Mannschaft im Training viel daran gearbeitet habe, diese Abläufe flüssiger zu machen. Gegen Algerien habe das gut funktioniert, nun müsse man diese Verbindung auch in den kommenden Spielen zeigen.
Besonders viel Lob bekam Manzambi. Der 20-Jährige bereitete Embolos Führungstreffer stark vor und war einer der auffälligsten Spieler auf dem Platz. Ndoye nannte ihn einen „unglaublichen Spieler“, der die Mannschaft besser mache. Auch Embolo hob hervor, dass sein Tor fast komplett Manzambi zu verdanken gewesen sei.
Zudem freute sich Embolo über Ndoyes Treffer. Wenn ein Offensivspieler Chancen habe, aber nicht treffe, könne das belasten. Ndoye arbeite jedoch hart und habe sich sein Tor verdient.
Die Schweiz hat nun fünf Tage Zeit zur Vorbereitung. Am 7. Juli geht es erneut im BC Place gegen Ghana oder Kolumbien um den Einzug ins Viertelfinale.



