Weltmeisterschaft

Jiayi Shao: Löwen- und Cottbus-Freistoßkünstler übernimmt Nationalteam

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Jiayi Shao dürfte in Deutschland vornehmlich den Fans des TSV 1860 München und des FC Energie Cottbus noch ein Begriff sein. In den 2000er Jahren war der Chinese für beide Clubs in der Bundesliga am Ball und hat dort vornehmlich mit seinen hammerharten Freistößen für Schlagzeilen gesorgt.

Der heute 45-Jährige hat ab sofort eine neue Aufgabe. Jiayi Shao wird Nationaltrainer seines Heimatlandes.

Erfolgreichster Chinese in der Bundesliga

Shao hat 67 Mal in der Bundesliga gespielt, so viel wie kein anderer Chinese. Der offensive Mittelfeldspieler gab 2002 sein Debüt bei den Münchner Löwen. In vier Spielzeiten erzielte Shao zehn Treffer für den TSV 1860.

Im Anschluss wechselte der Chinese zu Energie Cottbus. Shao verwandelte in der Lausitz eine Ecke direkt und schweißte mehrere Freistöße aus weiter Distanz in die Maschen. Mit Cottbus schaffte Jiayi Shao zwei Mal den Klassenerhalt in der Bundesliga und ging später mit dem Team auch in die 2. Bundesliga.

Nach einem Kurzintermezzo in Duisburg zog es den Chinesen zurück in die Heimat. Bei Beijing Guoan beendete der 41-fache chinesische Nationalspieler später seine Karriere.

Kurios: Ausschreibungsprozess für Trainer Posten

Der Trainer-Posten in China wurde per Ausschreibung vergeben. Wie der Verband mitteilte, hat sich Jiayi Shao gegen mehrere nationale und internationale Kandidaten durchgesetzt. Für den Ex-Bundesliga-Profi dürfte gesprochen haben, dass er 2023-2024 als Co-Trainer der Nationalelf tätig war. Zuletzt hatte er Qingdao West Coast in der ersten chinesischen Liga betreut.

China will zur Weltmeisterschaft

Jiayi Shao folgt auf den Kroaten Branko Ivankovic, der im Juni zurückgetreten war. Der neue Coach soll China 2030 zur Weltmeisterschaft führen. Bisher waren die Chinesen nur einmal bei einer WM-Endrunde dabei, 2002.

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