Weltmeisterschaft

Star-Doppelgänger hat die meisten Legionäre

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Aliou Cissé (46) ist schon jetzt ein heimlicher WM-Star. Zumindest in den sozialen Netzwerken. Der Coach des Senegal wird dort als „Doppelgänger“ von US-Rapper Snoop Dogg (früher auch Snoop Doggy Dogg, aber dieser Name hat sich nicht durchgesetzt) gefeiert. Und er ist der WM-Trainer, der die höchsten Reisekosten hat: Kein anderes WM-Team stellt in Katar 2022 mehr Legionäre als die „Löwen von Teranga“.

Snoop Doog, eigentlich Calvin Cordozar Broadus jr. (Weltkarriere unter bürgerlichem Namen nicht möglich), ist dem Sport prinzipiell nicht abgeneigt. Im Winter 2020 sah man ihn als Show-Act beim Box-Comeback von Mike Tyson. Auch als „Klima-Botschafter“ im Juni 2007 im Hamburger Volksparkstadion wirkte er in Pelzmantel und mit Hut wirklich glaubwürdig. Nun hat sich Snoop Dogg via Twitter gemeldet und mit einem Emoji signalisiert, dass er die Vergleiche zwischen ihm und seinem „Doppelgänger“ Alidou Cissé absegnet. Das ist doch schon mal was!

Wir wissen natürlich nicht, wie oft Snoop Dogg mit seinen „Homies“ telefoniert. Aber Cissé hat viele Telefonate zu führen– alle 26, von ihm nominierten Spieler verdienen ihr Geld nicht im Senegal bzw. in der dortigen Ligue 1.

Wenn Cissé am Dienstag mit dem Senegal gegen Ecuador im Vorrundenfinale antritt, will man einen der legendärsten Legionäre ehren. Es ist der am 29. November 2020 in Dakar verstorbene Papa Bouba Diop, der am 31. Mai 2002 in Seoul mit seinem 1:0-Treffer gegen Titelverteidiger Frankreich eine der größten WM-Sensationen besiegelte.

Zwei Mal 25 von 26

Argentiniens Nationalcoach Lionel Scaloni muss 25 Spieler in aller Herren Länder beobachten. Sein Torhüter Franco Armani von River Plate ist der einzige Spieler in der heimischen Liga. Dass die argentinische Liga nicht schlecht ist, davon können sich Fußballfans bei den auch in Deutschland live gezeigten Spielen der Copa Libertadores, der Champions League Südamerikas überzeugen.

25 Legionäre hat auch Serbien – das ist aber noch keine Erfolgsgarantie, wie Coach Dragan Stojkovic am Montag schmerzhaft erfahren musste. Nur 3:3 nach 3:1-Führung für die Serben gegen Kamerun. Der einzige Spieler aus der serbischen Liga, Stefan Mitrovic von Roter Stern Belgrad, kam dabei erst nach 55 Minuten zum Einsatz.

4 Premier-League-Profis

Geht es um Spieler aus ausländischen Ligen, so finden wir die deutsche Mannschaft nur auf dem drittletzten Platz in diesem Ranking. Sechs Legionäre hat Bundestrainer Hans-Dieter Flick (57), den alle nur Hansi nennen, nominiert. Davon vier aus der englischen Premier League: Kai Havertz (FC Chelsea), Thilo Kehrer (West Ham), Ilkay Gündogan (Manchester City / „Gunbelievable“) und Armel Bella-Kotchap vom FC Southampton.

Einziger Nicht-Premier-League-Kicker bei Englands „Three Lions“ ist Jude Bellingham von Borussia Dortmund (Fussballdaten.de berichtete).

Die Lokalmatadoren, Gastgeber Katar und sein Nachbar aus Saudi-Arabien, setzen als einzige Länder ausschließlich auf Spieler aus den eigenen Ligen.

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