1. FC Nürnberg

FCN-Keeper Andreas Lukse: „Ohne Kribbeln geht es nicht“

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Im Spiel gegen den St. Pauli am vorletzten Wochenende verlor der 1. FC Nürnberg seinen Stammkeeper Christian Mathenia für unbestimmte Zeit wegen eines Patellabruchs. Nun ist die Zeit für Nürnbergs zweiten Torwart Andreas Lukse gekommen. Gegen Erzgebirge Aue am Freitag wird der 31-Jährige zum ersten Mal bei einem Bundesligaspiel für den Club zwischen den Pfosten stehen.

Club-Sportvorstand Palikuca: „Andreas wirkt cool“

Andreas Lukse, der seit dem Sommer beim Club unter Vertrag steht, stand bislang zweimal im Tor der Nürnberger. Gegen den FC Ingolstadt hielt er in der ersten Runde des DFB-Pokals den Kasten sauber (1:0); und auch beim internen Testspiel gegen Ingolstadt in der vergangenen Woche stand er in der Startelf und spielte 45 Minuten lang. Dass der Österreicher nach seinem Wechsel zum Club erst einmal die Bank drücken würde, war ihm bewusst. Dem Portal „nordbayern.de“ sagte er: „Ich hatte ja ganz klar den Auftrag bekommen, als Nummer zwei herzukommen. Ich möchte ganz einfach da sein, wenn ich gebraucht werde.“ Nun ist seine Zeit gekommen.

Den neuen Chefcoach Damir Canadi kennt Lukse noch aus gemeinsamen Zeiten beim SCR Altach. Der Trainer schenkt ihm jetzt vollstes Vertrauen, um dem Club in den nächsten Wochen so gut wie möglich zu helfen. Auch Nürnbergs Sportvorstand Robert Palikuca ist vom Österreicher überzeugt: „Andreas wirkt cool. (…) Er hat schon viel erlebt.“ Während Lukses Karriere in Österreich absolvierte der Torwart 89 Spiele in der ersten Liga und blieb in 26 Spielen ohne Gegentor. Dem „kicker“ sagt Lukse in Bezug auf das kommende Ligaspiel in Aue: „Ohne Kribbeln geht es nicht. Es gehört dazu, um die optimale Leistung abzurufen. (…) Ich stelle mich immer auf viel Arbeit ein, das ist der beste Ansatz.“

Lukse vor dem Aue-Spiel: „Ich bin bereit“

Vor seinem Bundesligadebüt mit dem Club wirkt Lukse alles andere als nervös. Er strahlt Ruhe aus, die der Mannschaft sicherlich helfen kann. Auf „fcn.de“ gibt sich der Österreicher gelassen, aber zielgerichtet: „Ich werde mich nur auf mich konzentrieren und mein Bestes geben – mehr kann ich nicht tun.“

Dass Andreas Lukse ein bodenständiger und ruhiger Typ ist, zeigt sich deutlich. Das Spiel gegen Aue am Freitag wird den Österreicher sicherlich auf die Probe stellen, jedoch gibt es für ihn keinen Grund zur Aufregung. „Es bleibt trotzdem immer noch Fußball, oder? Ich bin bereit“, sagt er bei „nordbayern.de“.

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