Foto: Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images
Während der Weggang von Ewerton zum Hamburger SV endgültig in trockenen Tüchern ist, hat Absteiger Nürnberg nach Oliver Sorg (Hannover), Robin Hack (Hoffenhein) und Felix Lohkemper (Magdeburg) endlich seinen vierten Neuzugang an Land gezogen. Schon seit Tagen wurde mit einem möglichen Vereinswechsel von Nikola Dovedan gerechnet. Nun ist es offiziell: Der Österreicher verlässt den 1. FC Heidenheim und schließt sich dem Ligarivalen 1. FC Nürnberg an. Das Team von Trainer Frank Schmidt verliert damit einen seiner wichtigsten Akteure. Beim Club hofft man, dass der 24-Jährige ab sofort das Offensivspiel dirigieren kann.
„Nikola hat außergewöhnliche Stärken im Eins gegen Eins. Außerdem bringt er die Siegermentalität mit, die wir brauchen, um eine erfolgreiche Saison in der zweiten Liga zu spielen“, schwärmt Sportvorstand Robert Palikuca auf der Vereinshomepage. Die Ablöse gaben die Klubs nicht bekannt, Dovedan soll in seinem bis 2023 gültigen Kontrakt jedoch eine Ausstiegsklausel in unbekannter Höhe gehabt haben. In Nürnberg unterschrieb er einen Drei-Jahres-Vertrag.
Beim Club erhält er die Rückennummer 8, bereits am Dienstag soll er erstmals mit der Mannschaft tranieren. Der 1,72 Meter große Dovedan ist ein flinker, kreativer und und technisch starker Mittelfeldmann, der in seiner Karriere bereits auf sämtlichen Offensivpositionen zum Einsatz kam. In Heidenheim agierte der ehemalige österreichische Junioren-Nationalspieler zumeist als hängende Spitze, als welche er immer wieder selbst torgefährlich wurde als auch Angriffe initierte.
Seit seiner Ankunft im Sommer 2017 hat Dovedan im Trikot der Heidenheimer konstant gute Leistungen gezeigt. 14 Tore und elf Vorlagen sind ihm während der letzten zwei Jahre in 58 Zweitliga-Einsätzen gelungen. Zusätzlich war er bei seinen fünf DFB-Pokal-Auftritten dreimal als Torschütze erfolgreich. Gekommen war er aus Altach, einem Ex-Verein von Nürnbergs neuem Coach Damir Canadi. Mit dem Dorf-Verein hatte sich der 49-Jährige 2015 sensationell für die Europa League qualifiziert. Für Canadi war der SCR Altach der endgültige Durchbruch als Trainer, für Dovedan das direkte Sprungbrett nach Deutschland.
Als Leihgabe des Linzer ASK machte er in der Saison 2016/17 mit zehn Treffern und acht Assists in 32 Ligaspielen über die Grenzen Österreichs hinaus auf sich aufmerksam und wechselte anschließend in die 2. Bundesliga nach Heidenheim. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Nürnberg hat eine spannende Mannschaft und einen Trainer, mit dem ich ja schon mal erfolgreich zusammengearbeitet habe“, erklärt er. Da sich Canadi jedoch nach wenigen gemeinsamen Monaten im November 2016 Rapid Wien anschloss, hat Dovedan mit seinem neuem Übungsleiter noch nicht allzu lang zusammengewirkt. Zeit genug, sich kennenzulernen, sollten die Beiden in Nürnberg allerdings haben.
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