1. FC Nürnberg

Zwei Rückkehrer am Freitag bei Nürnberg gegen Wolfsburg?

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Morgen Abend kommt es in Nürnberg zum Duell der Wolfsburger mit dem Club, wobei zwei Rückkehrer im Fokus stehen. Mit Daniel Ginczek kehrt ein Ex-Nürnberger zurück ins Max-Morlock-Stadion, mit Ewerton bei den Franken eventuell der letztjährige Abwehrboss zurück in die Startelf.

Spielt Ewerton?

Eine Frage, die in Nürnberg schon seit einigen Wochen kursiert: Wann spielt der brasilianische Innenverteidiger wieder in der Startelf? Bekanntlich ist die Nürnberger Defensive in der aktuellen Spielzeit nicht die stabilste der Liga. Mit 33 Gegentreffern ist der Club aktuell sogar, mal wieder, möchte man fast schon sagen, die Schießbude der Liga. Doch nicht nur von Michael Köllner hört man recht häufig, dass das aktuelle Innenverteidiger-Duo, bestehen aus Lukas Mühl und Georg Margreitter, seine Aufgaben größtenteils ordentlich erledigt habe.

Ewerton, der sich im Sommer das Syndesmoseband riss und dem Club damit lange fehlte, ist nun nach einem schweren Weg wieder zurück und laut Köllner zu einhundert Prozent fit. Es wird also schwer, auf einen fitten Ewerton zu verzichten, sieht man sich die letzten Ergebnisse des Clubs an (neun Spiele nicht zu Null). Doch wenn der Brasilianer also unbedingt in die Startelf gehört, wen nimmt Köllner dann raus? Eine sehr knifflige Frage. Eine pragmatische Lösung wäre, einfach alle drei Innenverteidiger auflaufen zu lassen und mit einer Dreierkette zu agieren. Doch das scheint für den Club-Trainer keine Option.

Bei „kicker.de“ stellte er fragend in den Raum: „Weicht Margreitter, weicht Mühl?“ Auf jeden Fall eine spannende Frage, auf die wir wohl erst am Freitag Abend eine Antwort bekommen werden. Doch egal welcher Innenverteidiger spielt, mit ziemlicher Sicherheit trifft derjenige auf Daniel Ginczek.

Ginczek zurück in Nürnberg

Dass er spielen wird, steht wohl außer Frage. Daniel Ginczek ist bei Wolfsburg aktuell in Topform, schoss bereits vier Tore und bereitete drei vor. In Nürnberg spielte er ein Jahr von 2013 bis 2014 und schoss vier Tore für die Franken, ehe er sich das Kreuzband riss. Der Beginn einer langen Leidenszeit. Auch bei Stuttgart war der Mittelstürmer immer wieder vom Verletzungspech geplagt.

Nun ist er in Wolfsburg aber in Topform und möchte auch gegen den Club treffen. Ob er dann Jubeln wird, auch gegen Ex-Verein Stuttgart, weiß er noch nicht: „Nürnberg und Stuttgart waren beide sehr wichtig für mich. Ich weiß noch nicht, wie ich bei einem Tor reagieren würde. Wenn es der Sieg in letzer Minute wäre, kann es schon sein, dass ich das auch feiern werde“, sagt der 27-Jährige bei „kicker.de“.

Die Wölfe gehen auf jeden Fall als Favorit in die Partie gegen den Club. Ob sie ihrer Rolle auch gerecht werden, hängt mitunter davon ab, welcher, aber vor allem wie die Innenverteidiger des FCN gegen die Tormaschine Ginczek agieren werden. Für Nürnberg wird es endlich mal Zeit, wieder einen Sieg zu holen. Vor heimischer Kulisse ist das natürlich möglich. Wir werden sehen, wie das große Treffen der Rückkehrer ausgeht.

 

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